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Joern Hinkels „Sommernachts-Träumereien“ in Bad Hersfeld zu sehen

Festspiele Joern Hinkels „Sommernachts-Träumereien“ in Bad Hersfeld zu sehen

Mehr als 50 Menschen rennen über die Wiese hinter der Stiftsruine. Mal tragen sie strenges Kostüm oder Anzug, dann wieder flatternde rote Gewänder. Es sind Menschen zwischen zehn und 80 Jahren aus Bad Hersfeld, die den Park beleben. Erstmals in der Geschichte des Festivals ist das Gelände Spielstätte. Auf dem Programm steht „Sommernachts-Träumereien“ nach William Shakespeare. Inszeniert hat es Joern Hinkel überwiegend mit Laien und einigen Profis.

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Oberon (Christian Schmidt) und Puck (Anna Graenzer)

Quelle: Lefebvre

Bad Hersfeld. Das shakespearsche Personal ist geblieben. Oberon, König der Elfen, kabbelt sich mit seiner Titania, vier junge Menschen erproben die Liebe und die Freiheit, während Herzog Theseus seine Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta plant. Das alles mündet in viel Klamauk im finsteren Wald, in dem eine Handwerkertruppe ein Theaterstück für die Hochzeitsfeierlichkeiten probt.

 
Viele Turbulenzen wirbeln zwischen den Büschen im Park an der Ruine. Die Liebe kommt, die Liebe geht, die Menschenmassen gehen auf und gehen ab, aus Büschen lugen Versteckte hervor, ein echter Esel tritt auf und ein unechter. Das ist viel Spektakel, das wenig Raum für feine Details lässt. Viele der Profidarsteller bleiben eher blass, heraus ragen ein wenig André Eisermann als schauspielernder Handwerker Zettel und Christian Schmidt als tatkräftiger Theseus und verschlagener Oberon. Unterhaltung auf eher mittlerem Niveau.

 
Weitere Vorstellungen:  20., 21., 26., 27. und 28. Juni sowie  am 10., 11. und 12. Juli um 18 Uhr im Park an der Stiftsruine. Kartentelefon: 0 66 21 / 64 02 00.

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