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Junge Talente begeistert gefeiert

„Jugend musiziert“ Junge Talente begeistert gefeiert

Die Stimmung war ausgezeichnet am Sonntag in der sehr gut besuchten Alten Fechthalle. Und sie steigerte sich noch mit jedem Stück, das die Preisträger des Regionalwettbewerbs von „Jugend musiziert“ vortrugen. Denn der Schwierigkeitsgrad der Kompositionen nahm im Laufe des Vormittags deutlich zu.

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Von Meng Sun am Klavier begleitet: Marlene Wette.

Quelle: Heller

Die jüngeren Preisträger begannen. Ihr Alter liegt überwiegend im einstelligen Bereich, und oft ist das Klavier das Instrument ihrer Wahl. Und so erfreuten Johann Diego Asmus Leon, Isabella Maria Paz, Elisabeth Longmei Michels, Chiara Maria Schwetje und Marie-Therese Tollmann mit kleineren Klavierstücken unter anderem von Arvo Pärt und Johann Sebastian Bach, die sie voller Grazie und Anmut präsentierten. Stücke für zwei Violinen musizierten die Geschwister Adrian, Andreas und Clara Dobbelstein sowie Timon-Christopher Knötzele, zu je einem Duo gepaart. Weitere Glanzlichter setzten Anna-Maria Helmer mit dem Gesangsstück „Pie Jesu“ aus Andrew Lloyd Webbers „Requiem“ sowie Feline Thal, Clara Marlene Büchi und Lara Heinemeier mit einem Flötentrio des Ungarn Laszlo Zempleni.

Ein wichtiger Programmpunkt für die jungen Künstler war die Übergabe der Siegerurkunden: Etliche erste und zweite Preise wurden verliehen, und einige Urkunden berechtigen zur Teilnahme am „Jugend musiziert“-Wettbewerb auf Landesebene. Von dem hohen musikalischen Niveau der Preisträger zeugte dann auch der weitere Verlauf des Konzerts. Den enormen manuellen Ansprüchen von Sergej Prokofjews Klaviersonate Nr. 7 zeigte sich Jonathan Rosentreter mehr als gewachsen. Paul Kukowski sendete mit der Etüde op. 25 Nr. 2 von Frederic Chopin schillernde Klangwogen in den Saal. Noch mehr donnernde Akkorde und halsbrecherische Läufe präsentierte Hung Do mit einer Auswahl aus den „American Preludes“ von Alberto Ginastera.

Im Fach Gesang brillierten Marlene Wette mit dem Lied „Ihr Bildnis“ von Clara Schumann, Esther Glatzel mit der Arie des Cherubino „Voi che sapete“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“ und Adrian Hormes mit der Arie des Sarastro „In diesen heil’gen Hallen“ aus der „Zauberflöte“. Durch ein sehr weit gespanntes Programm führte Klavierexperte Michael Schäfer die Zuhörer, die bis zuletzt jeden Vortrag mit begeistertem Beifall belohnten.

Von Matthias Körber

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