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Jupiter Jones: Fußballer und Surfer

Interview mit Andreas Becker Jupiter Jones: Fußballer und Surfer

Im Interview verrät der Bassist der Band Jupiter Jones, Andreas Becker, wieso sich ihr neues Album „Brüllende Fahnen“ gut zum Sportmachen eignet – und welche Rolle Snapchat für die Musiker spielt. Am Sonntag, 26. Juni, tritt die Band beim Erlebnis Turnfest in Göttingen auf.

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Surft über die Menge: Sven Lauer zum Abschluss des Konzerts von Jupiter Jones beim KWP-Openair-Festival 2015 in Göttingen.

Quelle: Heller

Göttingen. Der Auftritt beim Turnfest ist nicht Ihr erster in Göttingen. Was zieht sie hierher?

Andreas Becker: Wir werden ja eingeladen für die Konzerte – anscheinend mögen die Göttinger uns. Wenn wir eine Einladung bekommen, sagen wir gern zu.

Machen Sie manchmal mit ihren Bandkollegen Sport?

Wir machen fast jedes Jahr bei einem Fußballturnier mit.

Sie haben kürzlich Ihr neues Album „Brüllende Fahnen“ veröffentlicht. Wie eignet sich das zum Sport machen?

Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich glaube sehr gut, weil es ein rhythmus- und groovelastiges Album ist. Auf das Schlagzeug wurde das Hauptaugenmerk gelegt, sodass es einen coolen Beat hat.

Sie sind als Band nicht nur bei Facebook, Twitter und Instagram aktiv, sondern jetzt auch bei Snapchat ...

(unterbricht) Genau, auch wenn wir noch nicht ganz verstehen, wie das funktioniert.

... Sie haben bei Facebook bei ihrem Verweis auf Snapchat geschrieben: „Weil man das so macht“. Meinen Sie, dass eine Band soziale Medien wie Snapchat nutzen muss, um erfolgreich zu sein?

Manche Bands kümmern sich überhaupt nicht um sowas und haben trotzdem Erfolg, aber das sind meist Bands, die vorher schon groß waren. Die sozialen Netzwerke sind mittlerweile so groß, dass sie häufig die Band-Homepage ersetzen. Es ist fast unmöglich, als Band ohne Facebook zu bestehen. Instagram und Snapchat sind eher Beiwerk.

Indem man bei Snapchat Fotos oder Videos direkt in der App sendet und nicht bereits aufgenommene Aufnahmen auswählt, lässt man mehr Nähe zu. Was bedeutet das für eine Band, die in der Öffentlichkeit steht?

Das Schwierige, aber auch Gute bei Snapchat ist, dass man nicht direkt Reaktionen und Kommentare von Betrachtern sieht. Man kann einfach etwas aufnehmen, teilen, und kurze Zeit später ist es wieder weg. 

Wie sind Sie als Band auf Snapchat gekommen?

Man liest bei anderen Bands gern mal auf Instagram oder Facebook und kriegt mit, wenn das plötzlich häufiger genutzt wird. Dann haben wir live zusätzlich einen Gitarristen dabei, der jünger ist als wir. Der hat uns darauf hingewiesen, dass wir mal was auf Snapchat machen sollen.

Zurück zum Turnfest: Vergangenes Jahr ist Sänger Sven Lauer beim Göttinger KWP-Festival auf einem Brett über die Menge gesurft. Haben Sie sich für das Turnfest auch etwas Besonderes ausgedacht?

Wir haben noch nicht dazu geprobt. Aber beim Turnfest bietet es sich an, dass er sich was Neues überlegt. Er ist immer agil auf der Bühne. Wenn er spontan etwas entdeckt, worauf er klettern oder einen Handstand machen kann, nutzt er das.  

Interview: Hannah Scheiwe

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