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Kabinettausstellung: Göttinger Köpfe in der Kunstsammlung der Universität

Professoren und Mamsellen im Profil Kabinettausstellung: Göttinger Köpfe in der Kunstsammlung der Universität

Der ungarische Adelige Gregorius Franz von Berceviczy (1763-1822) hat von 1784 bis 1786 in Göttingen studiert. In dieser Zeit  sammelte er Silhouetten von Menschen, die ihm viel bedeuteten. Die Bildnisse aus Privatbesitz sind derzeit in einer  Kabinettausstellung in der Kunstsammlung der Georgia Augusta zu sehen.

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Tuschzeichnung: Louise Auguste Elisabeth Böhmer (1768-1823).       

Quelle: EF

Göttingen. „Im Profil – Göttinger Köpfe“ heißt die Schau, die genau das zeigt. Professoren aus dieser Zeit wie Georg Christoph Lichtenberg, August Ludwig Schlözer und Johann Christoph Gatterer. Eine Besonderheit: In der Bildersammlung finden sich auch Silhouetten von Ehefrauen der einiger Professoren und ihrer Töchter, von denen es keine Abbildungen in der Kunstsammlung gibt. Auch einige der sogenannten Universitätsmamsellen finden sich unter den Bildern, literarisch und wissenschaftlich aktive Frauen wie Meta Forkel, Therese Heyne und Dorothea Schlözer.

Dass Berceviczy die Tuschezeichnungen, die wie Scherenschnitte aussehen, gesammelt ist zweifelsfrei nachgewiesen. Wer sie gefertigt hat, allerdings nicht. Die Ähnlichkeit in Material und Ausführung deuten allerdings darauf hin, dass der künstlerisch begabte Edelmann sie auch gemalt hat.

Ohne große Ankündigung zeigt die Kunstsammlung parallel dazu Grafik der klassischen Moderne unter anderem von Max Liebermann. Aquarelle von Emil Nolde, Ernst Heckel und Max Pechstein sind ebenso zu sehen wie ein restaurierte Zeichnung von Paula Modersohn-Becker. Prunkstücke der Schau: ein selten gezeigter großformatiger Siebdruck von HAP Grieshaber und eine vollständige Mappe mit Kandinsky-Blättern.

Die Ausstellung „Im Profil – Göttinger Köpfe“ ist bis 13. März 2016 sonntags von 10 bis 16 Uhr in der Kunstsammlung der Universität im Audimax, Weender Landstraße 2, zu sehen.

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