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Kakkmaddafakka aus Norwegen im Kasseler Kulturzelt

Mit bunten Schleifchen Kakkmaddafakka aus Norwegen im Kasseler Kulturzelt

Im Saal ist es dunkel. Scheinwerfer auf der Bühne beginnen zu leuchten. Der erste  junge Mann  springt mit einem großen Satz auf die  Bühne. Dann der zweite, der dritte, sechs insgesamt. So ist die Band Kakkmaddafakka am Sonntag im Kulturzelt in ihr Konzert gestartet – und so ging es weiter.

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Partykönige aus Norwegen: die Musiker der Band Kakkmaddafakka.

Quelle: Krüger-Lenz

Kassel. Kakkmaddafakka, das klingt nach schlechtem Hiphop oder Coolsein-Reggae. Ist es aber gar nicht. Sechs junge Musiker aus Norwegen, die schon seit einigen Jahren auf den meisten der großen Festivals auftreten, haben ihre Band so genannt. Vielleicht weil sie in ihre Musik auch ein bisschen Reggae mixen? Eher nicht. Da mischen sie nämlich auch noch vieles andere hinein. Disco zum Beispiel, wenn auch der Frontmann wie eine Backgroundsängerin fröhlich uuuuaaaa singen.

Ein bisschen Rock, eine Prise Rap und Punk – fertig ist der Indie-Pop. Und der hat vor allem einen Zweck, er soll die Grundlage für eine rauschende Party sein. Denn dass ist es, was die Bandmitglieder offensichtlich vor allem wollen.

Vor allem zwei Musiker zeichnen für das Konzept verantwortlich: Axel Vindenes und Pal Vindenes. Denn sie schreiben die Lieder. Dass sie Brüder sind, können sie nicht verheimlichen. Und sie machen auch den meisten Rabatz auf der Bühne. Pal hüpft wie ein Ball durch die Gegend, wenn er die Gitarre weglegt und singt. Axel hingegen unterhält das Publikum im knallvollen Kulturzelt zwischen die Lieder mit mal mehr, mal weniger lustigen Scherzen.

Sie spielen Lieder von einem neuen Album, das gerade fertig geworden ist, erzählt Axel, sie spielen aber auch ältere Hits wie Restless. Viele der Stücke bestehen eigentlich nur aus Refrain, was ihnen etwas Sessionartiges verleiht – und den Musiker die Möglichkeit gibt, sie in Endlosschleife zu spielen, wenn᾽s gerade rund läuft.

Wirklich virtuos bearbeitet keiner sein Instrument,  hoch professionell ist der Auftritt auch nicht. Doch das ist irgendwie egal.

Entscheidend ist das Gesamtpaket. Und das ist an diesem Abend federleicht, anders als das Wetter in Kassel angenehm sommerlich und mit hübschen bunten Schleifen versehen. Ein Konzert, dass augenscheinlich deutlich eher junge Frauen ansprach. Aber die meisten jungen Männer, die dabei waren, haben  sich dann doch mitreißen lassen.

Weitere Infos zur Band unter ► kakkmaddafakka.com

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