Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Katharina Ramser inszeniert „Zerbombt“ am Deutschen Theater

Harte Kost Katharina Ramser inszeniert „Zerbombt“ am Deutschen Theater

Lange haben sich Ian und Cate nicht gesehen. Sie waren einmal ein Liebespaar. Jetzt sitzen sie in diesem luxuriösen Hotelzimmer und entdecken ihre Entfremdung. Sie suchen Nähe und Vertrautheit und finden Gewalt, auch sexuelle.

Voriger Artikel
Göttinger Symphonie-Orchester mit Geschichten à la carte
Nächster Artikel
Premiere: „Verrücktes Blut“, diesmal im Jungen Theater

Produktionsteam: Regisseurin Katharina Ramser, Bühnenbildnerin Elisa Alessi und Dramaturgin Sara Örtel (von links).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Und dann bricht auch noch der reale Krieg in ihr Leben. Sarah Kane, geboren 1971, hat das Theaterstück „Zerbombt“ geschrieben, als sie 23 Jahre alt war. In Jugoslawien tobte der Bürgerkrieg. Dass das Bühnenwerk zeitlos gelesen werden kann, will jetzt das Team um Regisseurin Katharina Ramser zeigen. Sie inszeniert es am Deutschen Theater, Premiere auf der Vorbühne im Großen Haus ist am Donnerstag, 13. November, um 19.45 Uhr.

Harte Kost kommt auf die Theaterbesucher zu, darüber sind sich die Beteiligten einig. Bilder, die nicht einfach zu übersetzen seien, hat Regisseurin Ramser in dem Text gefunden. Die Figuren seien von Traumata zerfressen. „Es braucht nur ganz wenig, um eine Seele zu zerstören.“

Weil die Inszenierung auf der Vorbühne spielt, sind die Schauspieler einander ganz nahe, sie können nicht fliehen“, beschreibt Ramser die Theatersituation. Und: Die Akteure sind dann natürlich auch nahe am Publikum. Rund 80 Minuten soll die Vorstellung dauern, sagt Dramaturgin Sara Örtel, „ein kurzer, aber sehr intensiver Abend“.

„Zerbombt“ hat am Donnerstag, 13. November, um 19.45 Uhr Premiere im Deutschen Theater, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff