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Mysteriös und gewaltig: X-Men: Apocalypse

Kinostarts 19. Mai Mysteriös und gewaltig: X-Men: Apocalypse

Am Donnerstag beginnt wieder die neue Kinowoche. Das Cinemaxx und das Lumiére in Göttingen starten mit fünf Filmen.

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Gewaltiges Spektakel: X-Men Apocolypse.

Quelle: dpa

Göttingen. Monsieur Chocolat : Erfolgreiches Clownsduo gerät in Streit

Die wahre Geschichte des ersten schwarzen Clowns der französischen Zirkushistorie: Der ehemalige Sklave Raphaël Padilla alias Kananga (Omar Sy) verdient sich seinen Lebensunterhalt im Jahr 1887, indem er in einem kleinen Wanderzirkus als wilder Kannibale auftritt und das Publikum erschreckt.

Als der Clown George Footit (James Thierrée) vom Zirkusdirektor die Ansage bekommt, er müsse sich endlich mal was Neues einfallen lassen, hat er eine geniale Idee: Er gründet mit Raphaël (den er dafür in „Chocolat“ umbenennt) ein Clownsduo – Footit verkörpert darin den autoritären weißen Clown, der dem alles falsch machenden schwarzen Clown als Höhepunkt in den Hintern tritt.

Das Duo wird zur Sensation, das Publikum kriegt sich gar nicht mehr ein vor Lachen – erst im Wanderzirkus, später auch im größten Varieté von Paris. George und Raphaël freunden sich an, letzterer verliebt sich in die verwitwete Krankenschwester Marie (Clotilde Hesme). Aber je mehr Ruhm und Geld „Chocolat“ erlangt, desto weniger will er sich mit seiner Rolle als gedemütigter Arschtrittempfänger zufriedengeben.

X-Men: Apocalypse : Die Welt steht vor einer übermächtigen Herausforderung

Die Welt hat sich verändert, Mutanten werden in der Gesellschaft nun weitestgehend akzeptiert. Doch ein legendärer Bösewicht schickt sich an, Menschen wie Mutanten zu unterjochen: der einst als Gott verehrte Apocalypse (Oscar Isaac), der älteste und mächtigste Mutant der Welt.

Er ist unsterblich und unbesiegbar, weil er die Kräfte vieler unterschiedlicher Mutanten vereint – und er ist bei seinem Erwachen nach Tausenden von Jahren gar nicht glücklich die Entwicklung die Welt. Zur Verwirklichung seines Plans einer neuen Weltordnung bringt Apocalypse mächtige Mutanten unter seine Kontrolle: Magneto (Michael Fassbender), Psylocke (Olivia Munn), Storm (Alexandra Shipp) und Angel (Ben Hardy). Es ist an Raven (Jennifer Lawrence) und Prof. X (James McAvoy), ein Team junger Mutanten anzuführen, das sich Apocalypse in den Weg stellt.

The Witch : Finstere Mächte suchen eine Familie heim

Neuengland im 17. Jahrhundert: Das Ehepaar William (Ralph Ineson) und Katherine (Kate Dickie) führt mit seinen fünf Kindern ein tiefreligiöses, christliches Leben am Rande eines unzugänglichen Waldes, der angeblich von einer Hexe heimgesucht wird. Schon bald häufen sich hier die merkwürdigen Vorkommnisse, denn die Tiere drehen durch, die Ernte geht ein und dann verschwindet auch noch eines der Kinder unter den Augen seiner Schwester Thomasin (Anya Taylor-Joy), während ein anderes besessen zu sein scheint.

Die Eltern können sich auf die Geschehnisse keinen Reim machen und wissen nicht mit den Vorwürfen der Zwillinge Jonas (Lucas Dawson) und Mercy (Ellie Grainger) umzugehen, die Thomasin der Hexerei bezichtigen. Liegt auf der Familie ein Fluch oder treibt draußen im Wald eine andere, finstere Macht ihr Unwesen?

Unmenschliches System: „Der Wert des Menschen“:  Über das Bestehen in einem unmenschlichen System

Nach dem „Wert des Menschen“ fragt Regisseur Stéphane Brizé in seinem Kinodrama: Der 51-jährige Thierry (Vincent Lindon), Vater eines behinderten Sohns, ist lange schon arbeitslos. Das Amt zwingt ihn zu sinnlosen Umschulungen. Dann findet er Arbeit als Kaufhausdetektiv. Die Diebe, die er fasst, sind aber bettelarm. Wie weit geht ein Mensch, um in einem unmenschlichen System zu bestehen? Hauptdarsteller Vincent Lindon wurde in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet.

Abrupte Szenenwechsel, karge Handlung und eine eigenwillige Kamera, die lange auf Details hält, sind gewöhnungsbedürftig. Doch dieser Thierry, der um seine Würde und auch die seiner Mitmenschen kämpft, geht nahe.

„Der Wert des Menschen“, Regie: Stéphane Brizé, 93 Minuten, FSK 0, Lumière.

„Awake – Das Leben des Yogananda“:  Eine unkonventionelle Biographie

Millionenfach verkauft wurde das Buch „Autobiographie eines Yogi“. Geschrieben hat diesen spirituellen Klassiker Paramahansa Yogananda. Der Film „Awake – Das Leben des Yogananda“ ist eine unkonventionelle Biographie des Mannes, der Yoga und Meditation in den 1920er-Jahren im Westen bekannt machte. (Lumière)

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