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Liebe, Schneewittchen und der NSU

Kinostarts am 7. April Liebe, Schneewittchen und der NSU

Um unerwartete Schwierigkeiten beim Versuch, sein Leben ein Ende zu setzen, geht es ab Donnerstag auf der großen Leinwand: "Ein Mann namens Ove" heißt die schwedische Komödie, die am Donnerstag in Göttingen Premiere feiert. Aber das Cinemaxx und das Lumière in Göttingen bieten auch weitaus ernstere Themen an.

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Ralf Låssgard als Rentner in "Ein Mann namens Ove"

Quelle: Concorde Filmverleih

Im Cinemaxx Göttingen laufen in dieser Woche folgende Filme an:

Ein Mann namens Ove

Der 59-jährige Ove ist in seiner Gemeinde berühmt-berüchtigt für seine brüske, streitsüchtige Art, was ihn nicht gerade zum Sympathieträger macht. Nun muss er den Tod seiner geliebten Frau und seine vorzeitige Entlassung bei der Eisenbahn verkraften, was ihm seine Bedeutungslosigkeit eindringlich vor Augen führt. Er beschließt, seinem unnützen Leben ein Ende zu setzen. Aber ein Selbstmord ist gar nicht so einfach, zumal immer etwas dazwischenkommt und auch noch Iraner als neue Nachbarn einziehen.

 

Freeheld - Jede Liebe ist gleich

Laurel Hester ist erfolgreich in ihrem Job als Polizistin und steht kurz davor, die Karriereleiter weiter nach oben zu steigen. Dass sie lesbisch ist, verschweigt sie ihren Kollegen - auch als sie mit Stacie, die sie in einer Disco kennengelernt hat, zusammenzieht. Erst als Laurel erfährt, dass sie tödlich an Krebs erkrankt ist, bekennt sie sich offen zu Stacie und zieht vor Gericht, um Rente für sie zu erstreiten.

 

How to Be Single

Wie soll man sich als Single verhalten? Man kann es richtig machen, man kann es falsch machen - und man kann es wie Alice machen. Und Robin. Lucy. Meg. Tom. David. In New York City gibt es Tausende einsamer Herzen, die sich nach dem richtigen Partner sehnen - für die große Liebe, für eine Nacht oder irgendwas dazwischen. Was all diese Unverheirateten zwischen den anzüglichen SMS und One-Night-Stands gemeinsam haben: In einer Welt, die von ständig wechselnden Definitionen des Begriffs Liebe geprägt ist, müssen sie lernen, wie man sich als Single verhält. Noch nie hat der Sex in der Stadt, die niemals schläft, derart viel Spaß gemacht.

 

The Huntsman & The Ice Queen

Die Geschichte setzt ein, lange bevor die Evil Queen Ravenna durch das Schwert von Snow White in die ewige Verdammnis geschickt wurde. Damals war ihre Schwester, die Ice Queen Freya, durch einen bitteren Verrat, gezwungen, das Königreich zu verlassen. Zurückgezogen in einem winterlichen Palast scharte sie über Jahrzehnte hinweg ein Heer von kampfbereiten Huntsmen um sich. Darunter befinden sich auch Eric und die Kriegerin Sara, die der Ice Queen treu ergeben sind. Als sie ihre Gefühle für einander entdecken, brechen sie damit das höchste Gesetz in Freyas Königreich: Du darfst dich nicht verlieben! Als Bestrafung werden beide von der Ice Queen verstoßen. Jahre später wird die Evil Queen von Freya aus den goldenen Tiefen des Spiegels befreit und mit vereinten Kräften bedrohen die Schwestern nun den Frieden des gesamten Königreichs. Ihre böse Armee scheint unbesiegbar zu sein, doch Eric stellt sich ihnen entgegen - und er ist nicht allein.

 

Im Lumière in Göttingen laufen die folgenden Filme an:

Der Kuaför aus der Keupstraße

Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der von der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) am 9. Juni 2004 verübte Nagelbombenanschlag in der als Zentrum türkischen Geschäftslebens geltenden Kölner Keupstraße, bei dem mehrere Menschen schwere Verletzungen davon getragen haben und ein Friseursalon verwüstet wurde. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film zeigt, wie Opfer zu Tätern gemacht wurden, indem die Polizei ausländerfeindliche Motive hinter der Tat ausschloss. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem NSU zugeordnet. Auf eindrückliche Weise zeigt "er Kuaför aus der Keupstraße", wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten (so auch in Kassel), in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

 

Im Himmel trägt man hohe Schuhe

Seit ihrer Kindheit sind Milly und Jess unzertrennliche Freundinnen und haben alles miteinander geteilt. Milly hat inzwischen Karriere gemacht, ist verheiratet und hat zwei tolle Kinder. Jess führt ein weniger geordnetes Leben: Sie wohnt mit ihrem Freund Jago in einem Bootshaus und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Doch dann trifft Milly ein schrecklicher Schicksalsschlag, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wird und sie angesichts der kräftezehrenden Therapie mehr denn je auf Jess' Unterstützung angewiesen ist. Während diese in den schwersten Stunden an der Seite ihrer besten Freundin sein will, steht sie aber bald schon selbst vor einschneidenden Veränderungen.

 

Mustang

In einem kleinen türkischen Dorf machen Lale und ihre vier Schwestern Nur, Ece, Selma und Sonay auf dem Weg von der Schule nach Hause einen kleinen Abstecher zum Meer, wo sie mit ein paar Jungs spielen. Doch das eigentlich harmlose Herumalbern hat weitreichende Konsequenzen.Ihr Onkel Erol, bei dem die fünf nach dem Tod ihrer Eltern aufwachsen, sperrt sie regelrecht ein. Statt zur Schule zu gehen, müssen sie stundenlang Hausarbeit verrichten, und die ersten Ehen werden arrangiert. Doch die Geschwister geben nicht auf.

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