Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Klänge erforschen

Konzert Klänge erforschen

Stilistisch vielseitig war der Klavierabend der aus Russland stammenden Pianistin Olga Virezoub im Göttinger Goethe-Institut am Donnerstag, 14. Mai.

Voriger Artikel
Seelenstriptease und Schmalz in der Kehle
Nächster Artikel
"Grenzverbindend und grenzüberschreitend"

Klangsinnlich und meditativ: die Komponistin und Pianistin Olga Virezoub.

Quelle: Schäfer

Zeitgenössische Musik aus Deutschland, Kanada, Frankreich und den USA stand auf dem Programm, dazu ein Bündel eigener Kompositionen der Pianistin, die als freischaffende Komponistin und Pianistin in Hannover lebt.

Sie eröffnete ihren Abend mit Musik von Orm Finnendahl und Alvin Lucier, die in ihren Stücken Strukturen und Klänge erforschen. In ihren eigenen Kompositionen, vor allem den Stücken aus „Eine Reise nach Holstein“, erweist sich Olga Virezoub als eine sehr klangsinnliche, meditative Musikerin, die mit wenigen Strichen Situationen und Bilder zu umreißen vermag.

Im weiteren Programm bestachen vor allem die virtuosen, auf Obertonspektren basierenden Klavierstücke von Tristan Murail und die jazznahe, minimalistische Musik von Frederic Rzweski. Den Beifall des kleinen, interessiert lauschenden Zuhörerkreises hatte sie vollauf verdient.

Von Michael Schäfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional

Hier bloggen wir zu den Göttinger Händel-Festspielen 2017 – berichten von Vorbereitungen, besuchen Opernproben und werfen einen Blick hinter die Kulissen. mehr

Fotografie-Ausstellung „In saeculo lux“ in der Galerie Ahlers