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Klarinettentrio Schmuck eröffnet Konzertsaison

Klosterkirche Bursfelde Klarinettentrio Schmuck eröffnet Konzertsaison

Mit Kammermusik ist am Sonntag die Saison der Bursfelder Sommerkonzerte eröffnet worden. Zu Gast in der Klosterkirche war das Klarinettentrio Schmuck, besetzt mit zwei Klarinetten und Bassetthorn respektive Bassklarinette. Das unterhaltsame, leichtgewichtige Programm reichte von Mozart bis Jazz.

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Quelle: PH

Bursfelde. Wie (fast) alle Instrumente hat auch die Klarinette mehrere Familienmitglieder. Zu Mozarts Zeit kam das Bassetthorn hinzu, das die Tenorlage vertritt. Noch länger ist die Bassklarinette, die dementsprechend tiefer klingt. Auf zwei Klarinetten für die hohe Lage plus einem tiefen Instrument lässt sich wunderbar Musik machen – die beiden hohen Instrumente verschmelzen klanglich, der Tenor oder Bass fügt eine weitere Farbe hinzu. Abwechslung ist ebenso garantiert wie Einheitlichkeit.

Das machen sich die Schwestern Sayaka und Yumi Schmuck zunutze, die zusammen mit ihrem Kollegen Sebastian Pigorsch das Klarinettentrio Schmuck bilden. Für das Bassetthorn ist Pigorsch zuständig, für die Bassklarinette Yumi Schmuck.

Nächster Termin:

Am Sonntag, 26. Juni, spielt ab 16 Uhr das Marais-Consort als „Musicalischer Grillenvertreiber“ frühbarocke Musik.

Mitgebracht hatten sie Arrangements von mehreren populären Mozart-Opernarien, in denen die Klarinette ihre Ähnlichkeit mit der menschlichen Stimme sehr schön unter Beweis stellen kann. Dazu gab es zwei slawische Tänze von Dvořák und etwas Piazolla, Debussy, Paul Desmonds „Take five“ sowie Stücke von Benny Goodman und Irving Berlin.

Das klang harmonisch, ausgewogen, vielleicht nicht durchweg mit Hochglanz-Virtuosität, aber immer kultiviert und unterhaltsam. Dass Sayaka Schmuck überdies informativ und charmant durch das Programm führte, erhöhte den Genuss.

Das Publikum im vollbesetzten Mittelschiff der Kirche hatte sichtlich Spaß an dieser kurzweiligen Nachmittagsstunde und klatschte ausdauernd. Dafür gab’s zwei Zugaben: einmal Klezmer, einmal Bach. Und nachdem zwischendurch ein beängstigender Gewitterschauer gegen die Kirchenfenster geprasselt hatte, schien nach den Zugaben wieder die Sonne. Schön.

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