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Marie Yulin begeistert Zuhörer

Clavier-Salon Marie Yulin begeistert Zuhörer

Die israelische Pianistin Maria Yulin konzertierte mit einem abwechslungsreichen Programm beim „Klavierabend“ im Clavier-Salon. Von Edward Grieg über Joseph Haydn bis zu Maurice Ravel gab es einiges altbekanntes, aber auch viele neue Klänge zu hören.

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Marie Yulin

Quelle: R

Göttingen. Besonders die Abwechslung durch die verschiedenen Komponisten war beeindruckend. Edward Griegs durch Volksmusik inspirierten „Norwegischen Bauerntanz Op. 72, Nr. 13“ oder „Der Brautraub, Ingrids Klage“ bildeten einen vergleichsweise sanften Einstieg in den Abend der Reihe Konzerte junger internationaler Preisträger. Yulin ließ durch Grieg Schneelandschaften wiederaufleben und gab dem Publikum Einblicke in den musikalischen Impressionismus.

Die preisgekrönte Yulin gastiert regelmäßig in Europa und Israel. Nach ihrem Studium in Israel nahm sie bei Prof. Gerrit Zitterbart in Hannover Unterricht. Yulin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe: In Italien gewann sie den ersten Preis beim „Filippo Trevisan Award“ und unter anderem den zweiten Preis beim Nationalwettbewerb der Stadt Ashod.

Vollkommen konträr zum Beginn wirkte es als Yulin die „Sonate 1926“ von Béla Bartók darbot. Bartók gilt als Vertreter der Moderne. Seine Werke, ebenfalls von Volksliedern inspiriert, sind geprägt von diatonischen Tonformeln und ungeraden Rhythmen. Mit der Umsetzung hatte Yulin keine Probleme. Sehr emotional gab sie die kräftige Sonate mit vielen Dissonanten wieder. Durch Yulins Hingabe wurde der Abend mit viel Applaus belohnt.

Von Vincent Lubbe

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