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Kleine Weisheiten, neue Horizonte

Literaturherbst Kleine Weisheiten, neue Horizonte

Der Debütroman „Für den Herrscher aus Übersee“ der Nachwuchsautorin Teresa Präauer ist ein kleines, poetisches Abenteuer. Im Zentrum des Romans steht der Traum vom Fliegen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Drei sehr unterschiedliche Erzählstränge ziehen sich durch diesen kurzweiligen Roman, die sich dennoch immer wieder berühren und von Präauer geschickt verbunden werden.

Teresa Präauer

Teresa Präauer

„Für den Herrscher aus Übersee“ erzählt zum einen die Geschichte zweier Geschwisterkinder, die bei ihren Großeltern leben. Ihre Eltern sind auf Weltreise und schicken ihnen jeden Tag eine Karte. Lesen können die Kinder jedoch noch nicht gut, so versuchen sie von den Vögeln der Großeltern das Lesen zu lernen, ihr Großvater bringt ihnen derweil das Fliegen mit selbstgebastelten Fluggeräten bei.

Die Erinnerungen des Großvaters an ein vergangenes Abenteuer bilden die Zweite Geschichte des Romans. Realität und Phantasie verschwimmen miteinander. Als junger Pilot in einem fernen Land abgestürzt trifft er auf eine geheimnisvolle Japanerin, der das gleiche Schicksal wiederfahren ist. Liebe und Leidenschaft ohne Grenzen, Träume und eine Flugzeugreparatur stehen hier im Mittelpunkt.

Zuletzt erzählt der Roman die Geschichte einer jungen Fliegerin, die eine Schar Vögel aufgezogen hat und die Tiere in einem Fluggerät auf ihrer Reise zu deren Winterplatz begleitet. Präauer sieht die Welt in ihrem Debütroman aus einem neuen Blickwinkel. Es ist ein Buch voll kleiner Weisheiten und eröffnet immer wieder neue Horizonte.

Teresa Präauer: „Für den Herrscher aus Übersee“. Wallstein-Verlag, 140 Seiten, 16,90 Euro. Lesung beim Literaturherbst am Mittwoch, 17. Oktober, um 21 Uhr im Alten Rathaus.

Von Tina Evers

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