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Köstliche Elch-Suppe

Interview mit Michael Well, Träber des Satirepreises "Göttinger Elch" Köstliche Elch-Suppe

Seit 1997 vergibt die Stadt Göttingen den Satirepreis „Göttinger Elch“. 19 Künstler gehören inzwischen zum Elchrudel. In Tageblatt-Interviews sprechen die Preisträger über ihre Erinnerungen, über Zukunft und Elchrahmsuppe. Diesmal: Michael Well von den Biermösl Blosn.

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Michael Well (Mitte) im Kreise seiner Brüder Stofferl  (links) und Karli.

Göttingen. Tageblatt: Haben Sie noch eine besondere Erinnerung an den Tag, als Ihnen der Elch-Preis verliehen wurde?

Michael Well: Ja, an die Top-Organisation kann ich mich besonders erinnern und an die köstliche Elch-Suppe.

An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

Ekzem Homo mit Gerhard Polt.

Kommen Sie zur Verleihung des Elch-Preises 2017?

Leider kann ich das jetzt noch nicht definitiv sagen.

Was haben Sie mit den 99 Dosen Elchrahmsuppe gemacht? Gibt es noch Restbestände?

Wir haben ein Elch-Suppen-Fest gemacht. Ein paar habe ich noch fürs Archiv.

Wen würden Sie gerne noch in das Rudel der Elch-Preisträger aufnehmen?

Andreas Rebers und Christoph Süß und Reinhard Michel.

Das Elchrudel

Der „Göttinger Elch“ ist Deutschlands einziger ­Satire-Preis. Künstler, ­Kabarettisten, Schriftsteller und Schauspieler erhalten ihn für ihr Lebenswerk. Er ist dotiert mit 3333,33 Euro und einer vollsilbernen Elch-Brosche. Bis 2015 gehörten weiterhin 99 Dosen Elchrahmsuppe dazu. 1997 wurde der Elchpreis erstmals verliehen. Bisher haben den Göttinger Elch erhalten:

1997: Chlodwig Poth (1930-2004)

1999: Robert Gernhardt (1937-2006)2000: Gerhard Polt

2001: Harry Rowohlt (1945-2015)

2002: Marie Marcks (1922-2014)

2003: F. W. Bernstein

2004: Emil Steinberger

2005: Otto Waalkes

2006: Hans Traxler

2007: Ernst Kahl

2008: Biermösl Blosn

2009: Helge Schneider

2010: Olli Dittrich

2011: Josef Hader

2012: Franziska Becker

2013: Michael Sowa

2014: Georg Schramm

2015: Rudi Hurzlmeier

2016: Max Goldt

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