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Lichtblicke in Nebelschwaden

„Nebelgestalten und Feuertanz“ Lichtblicke in Nebelschwaden

Die Konzertpianistin Gerlint Böttcher musizierte bereits vor Angela Merkel und Hans-Dietrich Genscher. Für die Bewohner des GDA-Wohnstiftes war dieser hochkarätige Besuch ein Glanzlicht. Dort führte sie ihr Programm „Nebelgestalten und Feuertanz“ auf.

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Die Pianistin Gerlint Böttcher

Quelle: r

Göttingen. Mit einem abwechslungsreichen Programm verzauberte Böttcher das Publikum. Dabei bestand ihr Repertoire aus Stücken verschiedener großer Komponisten wie Franz Schubert oder Franz Liszt. Der Titel dieses Klavierabends geht zurück auf den zeitgenössischen Komponisten Günther Kasseckert. Der Psychologe komponiert für das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim. Der Komponist transkribierte für Böttcher einige Stücke aus seiner „Wald­fantasie“.

Aus der Reihe „Charakterstücke“ von Kasseckert waren sowohl „Nebelgestalten“ als auch „Feuertanz“ von Bildern lebende Stücke. Mit Oktavsprüngen konnte man beispielsweise die Lichtblicke in den dichten Nebelschwaden erahnen, während der flink gespielte „Feuertanz“ an Rumpelstilzchen erinnerte. Beim Publikum kamen besonders Kasseckerts „Marschierende Waldameisen“ sehr gut an, die teilweise sehr verspielt wirkten.

Besonders beeindruckend war die zum Abschluss des Abends gespielte „Ungarische Rhapsodie Nr.2 cis-Moll“. Diese verlangte Böttchers gesamtes Können am Klavier. Dieses als „Klavierexzess“ bekannte Stück von Franz Liszt, das mit seinem feurigen Temperament beeindruckte, wurde von den Konzertbesuchern mit viel Applaus gewürdigt.

Von Vincent Lubbe

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