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Künstlerin verhüllt Skulpturen und Altar

Klosterkirche Bursfelde Künstlerin verhüllt Skulpturen und Altar

Mit einem „Fastentuch“ will die Künstlerin Lisa Huber während der Passionszeit erneut die Kreuzigungsfiguren und den Altar im evangelischen Kloster Bursfelde verhüllen. Damit greife das Kloster eine rund tausend Jahre alte Tradition der Fastenzeit auf, so der Leiter des Geistlichen Zentrums, Klaus Dettke.

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Demnächst verhüllt: Figuren in der Klosterkirche Bursfelde.

Quelle: Hinzmann

Bursfelde. Mit einem „Fastentuch“ will die österreichische Künstlerin Lisa Huber während der Passionszeit erneut die Kreuzigungsfiguren und den Altar im evangelischen Kloster Bursfelde bei Göttingen verhüllen. Damit greife das Kloster eine rund tausend Jahre alte Tradition der Fastenzeit auf, sagte der Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, Klaus Dettke: „Man fastet und verzichtet auf einen gewohnten Anblick, um anschließend Vertrautes neu zu sehen.“ Die Installation „Entdecken durch Verhüllen“ beginnt am Aschermittwoch, 10. Februar, und endet am Mittwoch vor Ostern, 23. März. Huber werde wie bereits 2015 die Figuren und den Altar mit dem fünf Meter breiten und sechs Meter hohen eigens gestalteten Fastentuch bedecken, hieß es. Dieses zeige mit 27 Holzschnitten biblische Motive aus dem Alten und Neuen Testament. Die Motive des Tuchs sollen in die Abendgebete des Klosters mit einbezogen werden. Huber war Meisterschülerin an der Wiener Hochschule für Angewandte Kunst. In Berlin studierte sie unter anderem bei Georg Baselitz. Durch dessen Arbeit angeregt habe sie sich auf Holzschnitte spezialisiert, hieß es. Das Projekt wird von der Klosterkammer Hannover und dem Haus Kirchlicher Dienste gefördert. epd

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