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Kulturhäuser: Göttingen will Ausgaben schätzen

Verwaltung Kulturhäuser: Göttingen will Ausgaben schätzen

Die Bau- und Finanzverwaltung will ermitteln, wie viel Geld die Stadt Göttingen in den kommenden Jahren in ihre Kulturgebäude stecken muss. Allerdings will sie den Investitionsbedarf nur schätzen. Damit kommt sie einem Antrag der Grünen nach, der bei anderen Ratsfraktionen auch auf Kritik stößt.

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Wie viel Geld muss Göttingen für Kulturgebäude wie die Lokhalle ausgeben?

Quelle: SPF/Archiv

Göttingen. Wie viel Geld muss die Stadt Göttingen in den nächsten fünf Jahren ausgeben, um ihre kulturell genutzten Häuser wie das Deutsche Theater und die Stadthalle in Schuss zu halten? Antworten auf diese Frage würden helfen, die mittelfristigen Gesamtinvestitionen der Stadt strategisch besser auszurichten, hatten die Grünen in ihrem Antrag erklärt. Eine Liste mit den zu erwartenden Ausgaben bis 2020 inklusive Instandhaltung könne auch Grundlage für eine Prioritätenliste bei den Ausgaben sein.

Im Finanzausschuss des Rates und im Bauausschuss kritisierte die SPD allerdings, dass damit zunächst nur ein Investitionsbereich herausgegriffen werde. Um strategisch zu arbeiten, müssten ähnliche Listen auch für andere Nutzungseinheiten aufgestellt werden – zum Beispiel für Schulen und reine Verwaltungsgebäude. Wenig hilfreich sei es zudem, den Investitionsbedarf für Gebäude zu ermitteln, deren künftige Nutzung und Struktur noch völlig offen sei. Das gelte zum Beispiel für die Stadthalle und die Lokhalle inklusive ihres Umfeldes. Über beide werde gerade erst mit großer Bürgerbeteiligung diskutiert, wie sie langfristig genutzt werden sollen. Hinzu komme, dass die Bauverwaltung zurzeit unter großem Personalmangel leide. Trotz dieser Einwände nahmen beide Ausschüsse die Absichtserklärung der Verwaltung einstimmig „zur Kenntnis“.

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