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Kultursommer lockt nach Göttingen

Tipps vom 1. bis 4. August Kultursommer lockt nach Göttingen

Der Kalender zeigt Sommer an, das Wetter spielt Herbst. Dann also doch ab in die Clubs und Theater, die Salons und soziokulturellen Zentren. Irgendwo gibt es doch immer was zu sehen oder zu hören.

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Peter Krüger-Lenz

Quelle: GT

Göttingen. Am Mittwoch beispielsweise in der Musa, Hagenweg 2a in Göttingen. Dort treffen Jazzer aus Cheltenham und Göttingen aufeinander. Das machen die britischen Musiker von Ghost Mind und ihre deutschen Kollegen von den Brainville Desperados nicht zum ersten Mal, deswegen sind sie auch befreundet. Ihr Konzert beginnt um 20.30 Uhr.

 

Und Donnerstag, 30. Juli? Schön warm einmuckeln und ab ins Freibad. Beim Openair-Kino des Lumière läuft nämlich um 21.30 Uhr „Birdman“. Der Film um den glücklosen Filmstar, der berühmt wurde als Superhelden-Darsteller und dem danach nur noch wenig gelingt, wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, darunter die Trophäen für den besten Film und die beste Regie.

 

Freitag, 31. Juli, kann es nur einen Tipp geben: Tocotronic tritt um 19.30 Uhr im Kulturzelt in Kassel auf - eigenwillige Musiklegenden.

 

Der Kabarettist Chin Meyer eröffnet mit seinem Auftritt am Sonnabend, 1. August, um 20.30 Uhr im Deutschen Theater den Göttinger Kultursommer, den der Fachdienst Kultur der Stadt jedes Jahr organisiert. Meyer tummelt sich in der Finanzwelt und denkt sehr witzig all die Unsinnigkeiten in Kapitalverkehr und Steuerrecht auf. „Reichmacher! Reibach sich wer kann“ hat er dem Abend betitelt.

 

Der Kultursommer lockt auch am Sonntag, 2. August – ins Alte Rathaus Göttingen nämlich. Dort treten um 20 Uhr der Gitarrist und Sänger Mark Gillespie und der Querflötist Thomas Drost auf. Das machen sie hier nicht zum ersten Mal, aber immer wieder schön sind ihre saftigen Rocknummern.

 

Ein Schmankerl haben die Gandersheimer Domfestspiele am Montag, 3. August, zu bieten. Um 20 Uhr beginnt in der Ratsschänke ein Liederabend: „Friede in Gandersheim“. Das klingt nach innerer Einkehr, wird es aber nicht. Die Schauspielerin Julia Friede und der Kneipenjazzmusiker Dominik Dittrich präsentieren im Spannungsfeld von Bier und Bühne, Schampus und Jambus, Cappuccino und Arlecchino einen Abend mit Liedern von der Theaterbühne, epochalen Musicalhits und Reminiszenzen an einen Sommer in der Provinz.

 

Am Dienstag, 4. August, steht um 20.15 Uhr das Improvisationstheater „Make Your Horror - Das improvisierte Grauen“ auf dem Programm. Das kann schiefgehen, weil jeder Abend anders verläuft, das kann aber auch schreikomisch enden, weil eben jeder Abend anders läuft.

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