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Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes

Folge 1 Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes

Demnächst werden Tageblatt-Leser und Leserinnen nur auf GT-Online und im Kultur-Newsletter von GT und ET persönliche Empfehlungen für Kulturereignisse erhalten, die unserer Meinung nach, den Besuch lohnen. Für diese Woche hat Angela Brünjes ein paar Tipps parat:

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Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Am Dienstag trinke ich vielleicht mal einen Kaffee am Abend. Gregor Sander kommt nach Göttingen ins Balzac Coffee im Bahnhofsgebäude. Dort wäre ein Kaffee also passend zur Lesung. Im Göttinger Wallstein-Verlag ist Sanders Buch "Was gewesen wäre" erschienen. Darin geht es um die Liebe in den Zeiten vor und nach dem Fall der Mauer.

,Sander, 1968 in Schwerin geboren, bringt Gegenwart und Vergangenheit seiner Generation wunderbar zusammen. Dabei gelingt ihm so subtil wie unterhaltsam die Frage zu stellen, die uns umso mehr beschäftigt, je mehr Lebensentscheidungen wir getroffen haben: Was wäre gewesen, wenn wir anders entschieden hätten. Sander liest am Dienstag, 24. Februar, um 19.30 Uhr im Balzac Coffee.

Manche Filme sind fix wieder von den Leinwänden der großen Kinos verschwunden, weil sie floppen. Geht es nach den Kritikern, kann das der deutschen Produktion "Traumfrauen" passieren. Also sicherheitshalber sollte ich ihn mir am Mittwoch ansehen, bevor am Donnerstag die neuen Filme kommen. Ehrlich gesagt, befürchte ich aber nicht wirklich eine fixe Absetzung.

Denn anders als die kritischen Cineasten, sind die „just for fun“-Kinogängerinnen aus meinem Bekanntenkreis ganz angetan von der Clique betrogener Frauchen (Iris Berben und Hannah Herzsprung machen das mit), die sich über ihre Männer definiert. Darüber kann frau sich aufregen oder kaputtlachen.

 Mal sehen, worauf ich dann gerade Lust habe; vielleicht ja auch auf was ganz anderes: Von den just mit einem Oscar prämierten Filmen sind in Göttingen im Cinemaxx der Animationsfilm „Baymax  – Riesiges Robowabohu“ und das Musikfilmdrama „Whiplash“ um den jungen Schlagzeuger Andrewzu sehen.

Stifter zu sein, ist nobel. Seit die Bürgergesellschaft gefordert ist, sind auch Stiftungen wieder im Gespräch. Dabei ist das Modell, Gutes für einen bestimmten Zweck oder die Allgemeinheit zu tun, gar keine Erfindung von heute.

Dass sogar schon im Mittelalter das Stiftungsmodell angesagt war (und damals wie heute natürlich auch, um sich selbst auch etwas Gutes zu tun), wird im 58. Colloquium der Germania Sacra Michael Borgolte, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, darstellen. Sein Vortrag „Stiftungen für das Seelenheil – ein weltgeschichtlicher Sonderfall?“ beginnt am Freitag, 27. Februar, um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek, Alfred-Hessel-Saal, Papendiek 14. Am Wissenschaftsstandort Göttingen wird bekanntermaßen vieles erforscht.

Die deutsche Kirchengeschichte ist seit fast 100 Jahren Thema des Forschungsprojektes Germania Sacra, das seit 2008 von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen geleitet wird.

Am Sonnabend wird es lustig, wenn drei Frauen auftreten, die nicht nur gute Programmideen haben, sondern auch witzig und schlagfertig nach den Wünschen des Publikums improvisieren können. "Schmidt's Katzen" aus Hildesheim kenne ich schon seit ihren Anfangszeiten. Eine von ihnen, Nele Kießling, stammt aus Göttingen. Und so sind Gastspiele hier keine Seltenheit. Am Sonnabend gibt es das ideenreiche Improtheater mit viel Musik im Nörgelbuff, Groner Straße 23, um 20 Uhr: „Zwischen den Takten - die MusikImproShow".

Vielleicht kommen Sie dazu, einen meiner Kulturtipps zu erleben.

Eine gute Woche wünscht Angela Brünjes

P.S.: An dieser Stelle geben im Wechsel Freie Mitarbeiter und Mitglieder der Tageblatt-Redaktion Empfehlungen für Kulturveranstaltungen

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