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Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes von Mittwoch bis Montag

28. April bis 4. Mai 2015 Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes von Mittwoch bis Montag

Im Alten Rathaus in Göttingen ist im Moment eine Gruppenausstellung internationaler Künstler zu sehen, die auch so heißt: „Moment!“. Noch bis Sonntag, 3. Mai, ist sie täglich von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Inwieweit wird durch öffentliche Symbole und Orte des Gedenkens ein allgemein verbindliches Geschichtsbild postuliert?

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Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. So lautet die zentrale Frage der Werke von Sarah Burger, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Aleksandra Domanović, Christian Jankowski, Mahony, Christiane Möbus, Timm Ulrichs, Carla Zaccagnini. Angeregt hat die Schau Christiane Möbus. Die Künstlerin sorgt mit ihrem für den Bahnhofsvorplatz geplanten Denkmal (der Sockel mit dem Hufabdruck oder „Für die ,Göttinger 7' von 1837“) für eine an- und aufgeregte Debatte über Kunst im öffentlichen Raum.

Dem Besuch der Ausstellung kann die Performance von „bankleer“ folgen am Freitag, 1. Mai, um 15 Uhr. Das Berliner Künstlerduo reist an, um mit seiner spontanen Darstellung die Moment!-Ausstellung zu ergänzen: Mit einem riesigen Megafon auf Rädern, dem „tohubassbuuh“, fahren durch die Stadt und geben Monumenten und politischen Orten Stimmen. Das kann was werden am Tag der Arbeit gleich nach der Kundgebung auf dem Marktplatz.

Um gut in den Mai zu kommen, ist ein Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters sicher ein gelungener Auftakt. Am Donnerstag, 30. April, spielt das Orchester in der Aula der Universität, die ein wunderbarer Konzertsaal ist. Unter der Leitung von Igor Budinstein geht es ab 19.45 Uhr thematisch um die Wiener Klassik mit Werken von Salieri, Hummel und Kalliwoda. Und danach geht’s in Stadt oder Landkreis zum Tanz in den Mai!

Wer weitertanzen möchte, sollte das „Tangofestivalito“ der Tangobrücke in Einbeck vom 1. bis 3. Mai besuchen. In dem Konzert- und Kulturhaus, aber auch in der Innenstadt, gibt dann der Tango Argentino den Ton an. Und so wird das Cuarteto Rotterdam am 1. Mai ab 20 Uhr vor allem Werke von Altmeister Astor Piazzolla spielen. Am Sonnabend gastieren von 11 Uhr (Duo „annadiego“) bis abends um 20 Uhr (El último café) verschiedene Gruppen, die auch Workshops geben; am Sonntag geht es vormittags weiter (tangobruecke.de).

Wer tanzen möchte, aber nicht unbedingt oder nur Tango, kann am Sonnabend, 2. Mai, Brasspunk probieren. Das Konzert der sechs Helden aus München, deren Band „Naked Super Hero“ heißt, soll für großartige Stimmung im Muthaussaal in Hardegsen sorgen am Sonnabend, 2. Mai, ab 20 Uhr (mit der Göttinger Band Kaschmir Köter vorab).

Gar nicht tanzen? Dann ab aufs Loriot-Sofa oder auf einen Platz im Deutschen Theater. Im DT-Keller hat am Sonnabend, 2. Mai, um 20 Uhr „Schmeckt's? Loriot 2.0“ Premiere. Nach „Sagen Sie jetzt nichts!“ legt Ronny Thalmeyer nach mit einem weiteren szenischen Streifzug durch die Welt des Loriot. Von und mit Thalmeyer sowie Benjamin Krüger, Nikolaus Kühn, Ralf Sepan und Katharina Uhland.

Doch wieder tanzen, sogar montags? Dann ab in die Musa: Ska-Rock von La Vela Puerca ist im Kulturhaus der Musa (Hagenweg 2a in Göttingen) am 4. Mai ab 21 Uhr zu hören. Die Band aus Uruguay soll die lateinamerikanische Antwort auf Mano Negra und The Clash sein. Bandleader Sebastián Teysera setzt auf Reggae, Ska und Punk, angereichert mit Samba-Beats und Alltagsgeschichten aus Uruguay. Wenn das keinen guten Start in die Woche verspricht.

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