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Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

Frühling, Frühling FRÜHLING! Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

Frühling, Frühling FRÜHLING! Es könnte also langsam losgehen mit angrillen, draußen rumlümmeln oder Bärlauch aus dem Wald holen. Der begrünte im vergangenen Jahr um diese Zeit schon den Boden des Göttinger Waldes und bald dann auch schön gehäckselt als Pesto die Spaghetti.

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Tageblatt-Redakteur Peter Krüger-Lenz.

Quelle: Archivfoto

Göttingen. Offenbar braucht es bis dahin in diesem Jahr noch ein paar Tage, deren Abende sich für viel Kultur anbieten. Am Mittwoch, 4. März, beispielsweise steht eine Vorstellung der Göttinger Theatermacher Stille Hunde um 20.15 Uhr im Apex, Burgstraße 46, an. Stefan Dehler und Christoph Huber präsentieren aus ihrem wirklich reichhaltigen Ouevre die Produktion „Rotkäppchenvariationen“ - viel gespielt, immer noch nicht von allen gesehen, aber von ausländischen Deutschlehrern, die in den vergangenen  Jahren zu Fortbildungen im Göttinger Goethe-Institut zu Gast waren, immer wieder besucht und hoch gelobt.

Am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr endet in der Aula der Universität , Wilhelmsplatz  1,  die Göttinger Reihe Historischer Musik mit dem Konzert der Camerata Bachiensis. Die sieben Musiker und eine Sängerin, die sich von verschiedenen Kooperation an der Abteilung für Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater Leipzig kennen, treten als letztes von vier hochkarätigen Ensembles bei dem Nachwuchswettbewerb an. Eine Jury entscheidet an diesem Abend über den Gewinner, der bei den Internationalen Händel-Festspielen auftreten darf. Der Freitag, 6. März, bietet sich für einen kleinen Ausflug an.

Um 20 Uhr tritt das Marilyn Mazur Trio im Atrium des Gräflichen Landsitzes in Nörten-Hardenberg auf. Die Percussionistin, die schon mit Stars wie Miles Davis und Jan Garbarek zusammengearbeitet hat, steht mit ihrem Ensemble für hochklassigen Jazz. Am Sonntag können die meisten Menschen ausschlafen. Deswegen gibt’s am Sonnabend, 7. März, auch Kultur satt. Um 19.45 Uhr geht’s in das Große Haus des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11. Dort läuft ab 19.45 Uhr Shakespeares Sommernachtstraum. Eine hochgelobte Inszenierung von Matthias Kaschig, die dem grandiosen Motto folgt: „Blind, aber Flügel – Liebe wird’s genannt“.

Anschließend öffnet das Nörge l buff, Groner Straße 23, seine Tür zu Gipsy Juice – rumhüpfen nach „Globalkan Beats, Electro Swing und World Grooves“, die umstandslos in die Beine fahren. Am Sonntag, 8. März, dann noch ein Schmankerl zum Wochenausklang. Gerade erst war Tobias Siebert mit seinem Projekt „And The Golden Choir“ im Vinyl-Reservat, jetzt kommt er um 21 Uhr ins Nörgelbuff und bringt „Melancholisch-Melodisches mit tieftraurigen bis tropfrührseligen Texten – und eine sehr besonderen Stimme“, beschrieb vor wenigen Wochen die Tageblatt-Rezensentin.

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