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Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

Woche bis Montag, 18.Mai Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

Händel, Händel, Händel. Die Internationalen Festspiele zu Ehren des Barockkomponisten Georg Friederich Händel werden am Donnerstag, 14. Mai, eröffnet. Das heißt: Händel-Konzerte im Überfluss.

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Göttingen. Und nicht nur das: Das Tageblatt bietet täglich ab Donnerstag Neues von den Internationalen Händel-Festspielen im Blog von Jonas Rohde.

Er erzählt von all den interessanten Ereignissen vor, neben und hinter den vielen Bühnen der Festspiele.

Vor den Festspielen also nochmal schnell ins Theater. Auf der Studiobühne des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11, läuft am Dienstag, 12. Mai, um 20 Uhr das Stück "Ephebiphobia". Das Wortungetüm bezeichnet die Angst vor Teenagern, die Produktion ist weitaus unterhaltsamer, als es der Titel vermuten lässt. Ein Teenager mischt seine Familie auf. Schuld tragen am Ende alle, der Nachwuchs noch am wenigsten. 

Am Mittwoch, 13. Mai, wird um 18 Uhr in der Historischen Sternwarte an der Geismarlandstraße die Ausstellung "Lichtenberg lacht" eröffnet. Irgendwie befindet sich die Schau im Fahrwasser der Verleihung des Satirepreises "Göttinger Elch" am Sonntag, 10. Mai. Denn: Gezeigt werden Original-Blätter der Komischen Kunst, die bei einem Sommercamp der Caricatura Galerie für Komische Kunst in Kassel entstanden sind.

Orientiert haben sich die Teilnehmer an den Sudelbüchern und Aphorismen des Göttinger Professors Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799).

Dann starten also die Händel-Festspiele - am Donnerstag, 14. Mai, gleich mit einem Auswärtsspiel. Mitreißend verspricht das Konzert "Maria!" am 14. Mai um 19.30 Uhr in der  St. Alexandri-Kirche in Einbeck zu werden. Ghislieri Choir & Consort, die als Shootingstars der Barockmusikszene gehandelt werden,

geben zusammen mit der jungen spanischen Sopranistin María Espada ihr Deutschlanddebüt. Auf dem Programm stehen unter anderem Händels Marienkantaten.

Der Sonnabend, 15. Mai, bietet eine kleine Abwechslung im Händel-Wahn, doch ganz ohne geht es nicht. Beim Stummfilm-Festival im Lumière, Geismarlandstraße 19, läuft der Klassiker "Nosferatu" von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Live-Musik zum Film, der um 22.30 Uhr in der Johanniskirche, Johanniskirchhof, gezeigt wird, steuert ein Trio um Laurence Cummings bei. Der Künstlerische Leiter der Internationalen Händel-Festspiele spielt die Orgel.

Die Bildende Kunst soll am Sonntag, 17. Mai, zu ihrem Recht kommen. Um 12 Uhr wird in der Galerie Art Supplement, Burgstraße 37, die Ausstellung mit Bildern von Miriam Hilker eröffnet. Die Galerie-Mitarbeiterin studierte an der Kunsthochschule in Offenbach. Bislang waren ganz zarte Zeichnnugen von ihr in Göttingen zu sehen.

Am Montag dann lockt der Probenauftakt bei den Domfestspielen nach Bad Gandersheim. Mit einem Fest in der Innenstadt neben dem Rathaus begrüßen die Gandersheimer ab 19 Uhr die Theaterleute, und einige Schauspieler zeigen kleine Ausschnitte aus ihrem Repertoire.
 

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