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Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

3. bis 8. Juni 2015 Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

Manchmal muss es auch schnell gehen. Der English Drama Workshop hat am Mittwochabend, 3. Juni, um 20.15 Uhr Premiere im Theater im OP.

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Peter Krüger-Lenz

Quelle: Archiv

Wegen anstehender Sanierungsarbeiten am Dach des Gebäudes spielt die Produktion – übrigens in englischer Sprache – in der sogenannten Notaufnahme, Käte-Hamburger-Weg 3. Da stehen weniger Plätze zur Verfügung, aber vielleicht klappt es ja trotzdem mit einer Eintrittskarte.

 

Am Donnerstag, 4. Juni, dann gibt es kein Vertun. Ab ins Lumière, Geismarlandstraße 19. Dort läuft um 19.45 Uhr „ Das ewige Leben “, die vierte Verfilmung eines Wolf-Haas-Krimis mit dem Protagonisten Simon Brenner. Der Privatermittler ist ausgebrannt und muss zur Ruhe kommen. Sein Elternhaus in Graz fällt ihm ein. Er fährt zurück in seine Vergangenheit, der er längst den Rücken gekehrt hatte. Nicht ohne Grund. Veredelt werden die Brenner-Krimis vom Leinwandpersonal, allen voran der großartige Josef Hader, seit 2011 Träger des Satirepreises „Göttinger Elch“.

 

Wer am Vorabend im Lumière mit Brenner gelitten hat, kann sich am Freitag, 5. Juni, ein wenig unangestrengte Entspannung gönnen. Auf der Kleinkunstbühne in der Kerllsgasse 2, sind die schmucken Männer von Vocaldente aus Hannover um 19.30 Uhr zu Gast. Fünf Sänger mit bemerkenswerten Stimmen, die völlig ohne Musikbegleitung auskommen, sie singen nämlich a cappella.

 

Man könnte sie auch am Sonnabend, 6. Juni, auf der Kleinkunstbühne besuchen, denn Vocaldente tritt an zwei Abenden hintereinander auf. Doch dann verpasste man ja die Premiere des Stückes „online“ in dem Jugendzimmer in einer Privatwohnung. Reimar de la Chevallerie von den Göttinger Theatermachern Boat People Projekt geht gemeinsam mit dem Schauspieler und Autor Christopher Weiß der Frage nach, wie Jugendliche mit dem Internet umgehen. Ein Jugendlicher ist verschwunden, womöglich hat er sich einfach ins Netz hochgeladen. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Wo, das erfahren die Theatergänger beim Kauf des Tickets unter Telefon 0176/22732901.

 

Und am Sonntag, 7. Juni? Da bietet sich eine ganz wunderbare Kombination an. In der Konzertreihe „Saitenwechsel“ präsentieren die Sopranistin Brita Rehsöft und der Lautenist Andreas Düker um 16.15 Uhr frühbarocke Arien. Und weil sie im Parthenonsaal des Archäologischen Instituts, Nikolausberger Weg 15, auftreten, spielen sie inmitten herrlicher Antikenabgüsse. Also was fürs Ohr und fürs Auge.

 

Der kulturelle Start in die Woche hat am Montag, 8. Juni, einen Ausflug in die Türkei im Angebot, zumindest einen Ausflug in die junge türkische Literatur. Der Istanbuler Bestseller-Autor Emrah Serbes ist um 20 Uhr zu Gast im Literarischen Zentrum, Düstere Straße 20. Zwei neue Titel stellt er vor. In dem Roman „deliduman“ greift er die Ereignisses im Gezi-Park auf und erzählt von einem Sommer unter einer Rauchwolke aus Tränengas. In „Fragmente“ versammelt er literarische Miniaturen, die ursprünglich als Blog erschienen sind.

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Von Redakteur Peter Krüger-Lenz

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