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Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

2. bis 8. September Kulturtipps für Göttingen von Peter Krüger-Lenz

 Die Schulferien sind schon fast beendet, der Sommer auch. Einfluss auf das Kulturangebot in der Region hat beides bislang noch nicht. Erst gegen Wochenende wird es wieder turbulenter.

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Göttingen. Und wer den Sommer noch ein wenig verlängern möchte, der geht eben am Mittwoch, 2. September, um 21 Uhr ins Lumière - und wenn es nur wegen des Namens der Band ist, um die es in den Film „Love & Mercy“ geht: Beach Boys. Thema ist die Geschichte von Brian Wilson, Kopf dieser Kapelle, der Hits wie „Good Vibrations“ und „Wouldn't it be Nice“ schrieb.

Am Donnerstag, 3. September, bieten die Göttinger Theatermacher „Stille Hunde“ um 20.15 Uhr in ihrem Stammhaus, dem Apex in der Burgstraße 46, eine ihrer Produktionen an, die schon seit Monaten erfolgreich läuft: „Schwalbe, du Mädchen“. Was ein wenig poetisch klingt, ist ein aus dem Zusammenhang gerissener Satz, der am Rande eines Fußballfeldes so gesagt worden sein muss. Denn Christoph Huber und Stephan Dehler zeichnen die Chronik eines Kreisligaspiels nach.

Mit einer ganz besonderen Produktion eröffnet das Junge Theater Göttingen, Hospitalstraße 6, am Freitag, 4. Februar, seine Spielzeit. Linda Elsner aus dem Ensemble des Hauses am Wochenmarktplatz, begibt sich auf Spurensuche in ihrer Vergangenheit. Ihr Großvater, den sie nie kennenlernte, war in den 50er-Jahren von Togo über den Vatikan in die DDR gekommen, später wieder zurück in seine afrikanische Heimat gegangen. Elsners Stück „Navigator Luna Nord“, gleichzeitg ihrer Abschlussarbeit ihres Studiums an der Schauspielschule in Bern, handelt von dieser Reise und ihrer eigenen von Deutschland nach Togo und zurück, als sie 2014 erstmals diesen Zweig ihrer Familie traf. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

Sonnabend und Sonntag, 5. und 6. September, steht wieder ganz im Zeichen des Theaters. Denn bei der Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen hat für die Theatertage prominente Schauspieler ins Deutsche Theater, Theaterplatz 11, eingeladen. Am Sonnabend präsentiert Fritzi Haberland um 19 Uhr„Das kunstseidene Mädchen“. Um 21 Uhr folgt „Die Entdeckung der Currywurst“ von Jaap Achterberg. Am Sonntag sind Claudia Michelsen und Sylvester Groth um 20 Uhr mit Yasmina Rezas Stück „Glücklich die Glücklichen“ zu Gast.

Doch damit nicht genug: Wer die Nase voll haben sollte von soviel Theater, der geht halt zu dem Auftritt des Jazztrompeters Till Brönner, der mit Orchester am Sonntag um 20 Uhr in die Stadthalle, Albaniplatz 2, kommt.

Einen eigenwilligen Titel hat der Abend des Literarischen Zentrums am Montag, 7. September. In der Reihe „Hausbesuche“ sprechen die Literaturkritiker und Autoren Ina Hartwig und Rainer Moritz ab 20 Uhr in der Gipsabgusssammlung der Universität, Nikolausberger Weg 15, über das Thema „Wer hat den schlechtesten Sex“.

Am Dienstag, 8. September, heißt es dann, selbst aktiv zu werden. Auf dem Programm im Jungen Theater steht ab 19.30 Uhr als Gastauftritt das Rudelsingen. Das Publikum schmettert unter professioneller Anleitung, das es einem ganz warm um die Nase werden möchte.

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