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Kulturtipps für Göttingen von Sebastian Wels

Vom 16.bis 22. Juni Kulturtipps für Göttingen von Sebastian Wels

Los geht’s in dieser Woche mit einer Erstaufführung im Lumière. Doch die kommenden Tage bieten noch viel mehr Kultur ...

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. In Bernard Bellefroids Drama „Melody Baby“ über die über moralisch-ethische Fragen der Leihmutterschaft und intensive Betrachtung der Mutter-Kind-Bindung, stehen zwei Frauen im Mittelpunkt.

Melody träumt vom eigenen Friseursalon und braucht dafür Geld. Emily wünscht sich sehnlichst ein Kind und zahlt dafür. Für beide Seiten scheint es die perfekte Lösung zu sein. Die eine erhält ihr Startkapital, die andere ihr Baby. Mit fortschreitender Schwangerschaft verkompliziert sich die Situation.

Melody ist sich unsicher, ob sie ihr Baby weggeben soll. Emily hingegen fürchtet den Verlust ihres Kindes …
Der Vorstellung am Dienstag , 16. Juni, beginnt um 18 Uhr im Lumière, Geismarlandstraße 19.

Von der Leihmutter zur Premiere von „8 Väter“. Das Stück von Tina Müller hat beim Theaterfestival „ DT – Am Puls“, organisiert von der Theaterpädagogik des Deutschen Theaters, am Mittwoch , 17. Juni, Premiere. Eine Woche lang stehen die Produktionen der Spielclubs und Darstellenden-Spiel-Gruppen im Mittelpunkt. Das Stück handelt von der Reise durch die nur manchmal lustig-bunte Welt der Patchworkfamilien.

Präsentiert von drei Erzählern in wechselnden Rollen, die sich über den genauen Fortgang der Ereignisse nicht immer einig sind. Beginn ist um 20 Uhr im Deutschen Theater, auf der Bühne DT-2, Theaterplatz 11.

Obwohl schon mehr als 400 Jahre alt, ist es immer noch aktuell. „Hamlet ist wie Kurt Cobain: Er hat Probleme mit seinen Eltern, eine Identitätskrise und eine schwierige Freundin. So geht es doch allen Jungs, oder?“ Das Zitat von Ethan Hawke fasst Shakespeares Stück gut zusammen.

„Hamlet“ beschäftigt sich mit den Problemen des Erwachsenenwerdens, erzählt von einer jungen Liebe, die tragisch endet, und zeigt, wie junge Menschen versuchen, auf die Fehler der Elterngeneration zu reagieren. Der Jugendclub präsentiert das Stück in einer schlanken 90-Minuten-Fassung.

Die Eigenproduktion des Jungen Theaters bringt das Stück in einer 90 Minuten schlanken Spielfassung. Beginn ist um 19 Uhr im Jungen Theater, Hospitalstraße 6, am Donnerstag , 18. Juni.

Der Droge „Sieg“ nimmt sich das Stück „Das blaue vom Himmel – Was wir sehen und was wir glauben wollen“ des Theaters M21 an.

„Wir sind hautnah dabei, wenn Andre Agassi Spritzen bekommt oder Lance Armstrong Eigenblut, wenn geschworen und gestanden wird, gestrampelt und geschrien. Wir erforschen den ideologischen Muskelkrampf der Traumfabrik Sport, stellen eigene Regeln auf und kicken uns mit ein bisschen Magnesium und Testosteron selbst aus dem Spiel“, heißt es auf der Internetseite des Theaters. Die Aufführung am Freitag , 19. Juni, beginnt um 20 Uhr in der Passage im Cheltenham-Haus, Friedrichstraße 1.

Am Sonnabend geht’s zum Gericht der Comedy-Company ins Lumière. Das Göttinger Ensemble bietet feinstes Impro-Theater. Die Künstler gehen ohne Skript auf die Bühne. Die Zuschauern bestimmen durch Zurufe den Rahmen und die Handlung des Stücks. Auf der Tagesordnung stehen zwei faire Prozesse in denen Beweise, Zeugenaussagen und Gutachten vorgebracht werden, bis das Publikum als Jury das Urteil fällt. Die Verhandlung beginnt am Sonnabend, 20. Juni, um 20 Uhr im Lumière, Geismarlandstraße 19.

Wenn das Wetter mitspielt, die Voraussagen sind gut, gibt es am Sonntag Frühstück unter freiem Himmel. Mit den Einnahmen des fünften Bürgerfrühstück werden Projekte der Bürgerstiftung Göttingen unterstützt. Zwischen 11 bis 14 Uhr können sich Angemeldete den Brunch auf dem Wochenmarktplatz schmecken lassen. Anmeldung unter buerger-stiftung-goettingen.de.

Die Woche wird mit klassischer Musik abgeschlossen. Mitglieder des Göttinger Symphonie-Orchesters spielen das Forellenquintett und andere Werke von Franz Schubert und Stücke von Hans Pfitzner im Alten Rathaus, Markstraße 9. Das Konzert am Montag , 22. Juni, beginnt um 19.45 Uhr.

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