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Kulturtipps für Göttingen von Sebastian Wels

Vom 23. bis 29. Juni Kulturtipps für Göttingen von Sebastian Wels

Bei diesem Wetter, auch wenn momentan die Sonne scheint, bietet sich am Dienstagabend, 23. Juni, ein Kinobesuch an. „Der Babadook“ läuft um 22 Uhr im Lumière, Geismar Landstraße 19. Der Film erzählt von einer alleinerziehenden Mutter, die den Tod ihres Mann noch nicht überwunden hat.

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Kulturtipps für Göttingen

Quelle: Pförtner

Göttingen. Hinzu kommt noch ihr schwer erziehbarer Sohn. Als dieser eine Schauergeschichte mit dem Titel „Mister Babadook“ im Haus findet, leidet er prompt unter Albträumen. Oder sind es gar keine Träume, und die Gestalt aus dem Buch gibt es wirklich?

Mittwoch ist Pizza-Tag, zumindest im Keller des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11. Dort wird um 20 Uhr das Stück von Darlene Craviotto „Pizzamann“ aufgeführt. Zwei Single-Frauen um die 30 verleben den Beginn eines deprimierenden Freitagabends. Dieser entwickelt sich zu einem aberwitzigen, bitterbösen und temporeichem Geschlechterkampf.

Am Donnerstag, 25. Juni, wird mit Spannung die erste Abendvorstellung der Gandersheimer Domfestspiele erwartet. Gespielt wird die Komödie „Wie es euch gefällt“ von Shakespeare. Dessen Liebeskomödie ist ein Stück über Aussteiger und über die Suche nach sich selbst. Es zeigt Figuren, die versuchen, sich eine eigene Welt zu erschaffen, abseits der Zivilisation und der alles durchdringenden Rationalität und Härte einer modernen Gesellschaftsordnung. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr auf der Freilichtbühne vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim.

Die Göttinger „Nacht der Kultur“ startet am Freitag, 26. Juni, mit einem üppigem Programm in der Innenstadt. Abseits vom Trubel gibt es bis 21 Uhr in der Galerie Nottbohm, Kurze-Geismar-Straße 31, Werke von James Rizzi (1950 - 2011) zu betrachten. Rizzi war schon zu Lebzeiten ein echter „Pop Artist“. Bekannt wurde er durch die Erfindung der 3D-Papierskulptur und der 3D- Magnetbilder, die seit den 1970er Jahren untrennbar mit seinem Namen verbunden sind.

Sonnabend, 27. Juni, geht es mit Kind in die Stadtbibliothek, Gotmarstraße 8. In der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek lesen um 11 Uhr die „Samstagsvorleser“ Kinderbücher vor. Danach geht's auf den Großflohmarkt auf dem Schützenplatz, Schützenanger 20. In der Zeit von 7 bis 16 Uhr kann dort nach Herzenslust gestöbert und gefeilscht werden.

Am Sonntag, 28. Juni, bietet sich die letzte Chance, die Ausstellung von Rudi Hurzlmeier „Meisterwerke der Goldigen Periode“ zu bewundern. Hurzlmeier gilt als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter der Komischen Kunst und erhielt in diesem Jahr den Göttinger Satire-Preis „Göttinger Elch“. Er steht für Überraschungen, für ungewohntes Denken jenseits aller Konventionen, für schrägen, klugen Humor, für Sinnenlust und Philosophie – absurd, bizarr zuweilen, aber immer auch zugänglich und außerordentlich spaßig. Die Ausstellung im Alten Rathaus Göttingen, Markt 9, ist in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Welche Droge passt zu mir? Diese Frage stellt sich am Montag, 29. Juni, im Stück von Kai Hensel. Die Veranstaltung auf der Kellerbühne des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11, beginnt um 20 Uhr. Hensels Monolog führt satirisch überspitzt in die chemische Zusammensetzung moderner Alltagsbewältigung ein. Detailliert stellt die Hauptperson ihre Hausapotheke vor, mit der sich alle Familienpflichten mit Leichtigkeit und einem Lächeln erledigen lassen, auch wenn die Pupillen dabei stark geweitet sind.

Von Sebastian Wels

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