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Lesung zum Gedenken an Matthias Jendis

Göttinger Übersetzer Lesung zum Gedenken an Matthias Jendis

Vor gut einem Jahr ist der Göttinger Matthias Jendis gestorben. Kollegen und Weggefährten erinnern mit einer Lesung am Freitag, 29. Januar, im Literarischen Zentrum, Düstere Straße 20, an den mehrfach ausgezeichneten Übersetzer.

Der Abend unter dem Titel „Walfänger und Wortfischer“ beginnt um 20 Uhr. Aus den Texten von Jendis lesen die Übersetzer Sabine Baumann, Katrin Harlaß, Eva Profousovà und Christa Schuenke, der Anglist Daniel Göske sowie Dirk Tiedemann, ehemaliger Pastor der Gemeinde St. Jacobi. Hier wuchs der 1959 geborene Jendis auch auf, denn sein Vater war Küster in der Kirchengemeinde.
Am meisten mit Aufmerksamkeit bedacht wurde Jendis’ Neuübersetzung des Jahrhundertromans „Moby Dick“ von Herman Melville, die im Jahr 2001 veröffentlicht wurde. Er wurde im folgenden Jahr dafür mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis geehrt. Kurz darauf erhielt er den Förderpreis Literatur des Landes Niedersachsen.
Doch Jendis übersetzte auch Werke anderer Autoren ins Deutsche, darunter Patricia Highsmith, Patrick O’Brien, Alice Mc Dermott, Robert Wilder Perkins und Elliot Perlman, mit dem er auch befreundet war. In Göttingen hatte Jendis Englische Philologie, Alte, Mittlere und Neuere Geschichte studiert. Von 1990 bis 1995 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am Englischen Seminar.

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