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Magische Momente entstehen lassen

Niklas Benjamin Hoffmann ist der neue Dirigent der Akademischen Orchestervereinigung Magische Momente entstehen lassen

Die Akademische Orchestervereinigung (AOV) hat einen neuen Dirigenten: Niklas Benjamin Hoffmann. Am Wochenende stellt er sich in zwei Konzerten vor. An beiden Abenden wird dasselbe Programm gespielt: die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“ und das Violinkonzert von Mendelssohn sowie Brahms’ vierte Symphonie.

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Niklas Benjamin Hoffmann ist der neue Dirigent der Akademischen Orchestervereinigung.

Quelle: EF

Göttingen. Hoffmann ist Nachfolger von Lorenz Nordmeyer, der anderer Verpflichtungen wegen nach elfjähriger erfolgreicher Arbeit für die AOV sein Amt zur Verfügung gestellt hat. Mit 24 Jahren steht Hoffmann am Beginn seiner Karriere. Seit dem Wintersemester 2011/12 studiert er an der Musikhochschule Weimar. Zu seinen Lehrern gehörte Nicolás Pasquier, bei dem auch Nordmeyer studiert hat.

Als Sechsjähriger erhielt Hoffmann ersten Klavierunterricht, erzielte bald mehrere Preise bei Wettbewerben und spielte außerdem als Klarinettist im Jugendsinfonieorchester. Ein Praktikum am Theater Hagen verschaffte ihm erste Einblicke in den professionellen Musikbetrieb.

Weitere Informationen:

Die Konzerte in der Uni-Aula, Wilhelmsplatz 1, am Sonnabend/Sonntag, 23./24. Januar, beginnen um 20 Uhr. Solist ist Johannes Hupach. Karten im Vorverkauf gibt es bei Tonkost, Theaterstraße 22.

Früh schon sammelte er neben dem Studium praktische Erfahrungen: 2013 als Korrepetitor für eine Kinderoper am Theater Hagen, von 2013 bis 2015 als Dirigent des Akademischen Orchesters der Technischen Hochschule Ilmenau. Daneben ist er auch als Komponist aktiv.

Weil Hoffmann früher auch im Orchester gesessen hat, kann er den Unterschied zwischen Orchestermusiker und Dirigent aus eigener Erfahrung beschreiben. In einem Gespräch berichtet er: „Spielt man selbst mit, hat man zwar mal ein Solo und wird von allen gehört, kann sich aber zwischendurch auch immer wieder in einen Tutti-Klang einordnen und ,aus­ruhen‘.

Der Dirigent kann das nicht, da sich die Konzentration am Pult ganz von allein auf die Orchestermusiker überträgt.“ Dirigieren ist für ihn „eigentlich Zauberei. Obwohl man selbst ja rein akustisch nicht klingt, kann man als Dirigent helfen, magische Momente entstehen zu lassen, erfahrbar zu machen und die Menschen bei der Seele zu packen. Es sind tief menschliche Erfahrungen, wenn das gelingt. Das macht mich glücklich.“

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Von Redakteur Michael Schäfer

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