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Michael Thenner plant neues Veranstaltungkonzept in der Stadthalle Göttingen

Geballte Erfahrung Michael Thenner plant neues Veranstaltungkonzept in der Stadthalle Göttingen

Ein „Gipfeltreffen“ soll es werden. So stellt sich Michael Thenner von der Agentur „Blaue Quelle“ die Veranstaltung vor, die er künftig jährlich in der Stadthalle ausrichten möchte. Künstler aus der Region will er an einem Abend zusammen auf die Bühne bringen, teils mit ihrem üblichen Repertoire, teils mit Ungewohntem, immer wieder auch mit neuen Gemeinschaftsauftritten der beteiligten Künstler.

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Drei Schwestern im Geiste: Christiane Eiben, Julia Hansen und Ameli Dziemba (von links) bei einem Auftritt im Alten Rathaus.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Für Sonnabend, 7. März, ist das erste „Gipfeltreffen“ geplant. Dann lautet das Motto: „So gut klingt Göttingen“. Der Slogan weist auch die Richtung. Vor allem musikalische Auftritte sind für den Abend geplant.

Mit dabei sind die „Three Sisters“. Die Sängerinnen Ameli Dziemba, Christiane Eiben, Julia Hansen haben sich 2013 zusammengefunden. Inzwischen haben sie ein CD herausgebracht. Ihr Programm: Swing der 30er-Jahre, vorgetragen in anspruchsvollem Satzgesang. Dass dies wunderbar funktioniert, haben die drei schon mehrfach mit Konzertprogrammen im Alten Rathaus demonstriert.

Wojtek Bolimowski ist vielen Göttingern als zweiter Konzertmeister des Göttinger Symphonie-Orchesters (GSO) bekannt. Doch der Geiger kann auch anders. Beim Gipfeltreffen präsentiert er sich als E-Instrumentalist, der Jazz, Swing und Pop ebenso beherrscht wie das klassische Repertoire. Besucher der monatlichen Konzertreihe Blues’n’Boogie-Küche im Kellerclub „Exil“ in der Prinzenstraße konnten sich von seinen E-Musik-Qualitäten überzeugen. Dort ist Bolimowski häufiger Gast.

Das Gesangsensemble „Seven Up“ wird auftreten. Seit rund zwei Jahrzehnten geben die Sängerinnen und Sänger ihr Weihnachtskonzert, jetzt gastieren sie kurz vor dem Frühlingsanfang mit ihrem humorvollen, technisch hochkarätigen Gesangsprogramm in der Stadthalle. Der Pianist Gerrit Zitterbart, Professor an der Musikhochschule in Hannover und Chef des Göttinger Clavier-Salons hat ebenso zugesagt wie die in Göttingen geborene und aufgewachsene Jazzsängerin Insa Rudolph.

Sie hat in Amsterdam studiert und währenddessen und im Anschluss in verschiedenen Formationen mitgewirkt – auch in verschiedenen Porduktionen der Göttinger Theatermacher  „Werkgruppe 2“, für die sie Musik komponierte und performte.

Bernd Lünser hat sich in der Göttinger Musikszene etwas rar gemacht. Zu seinen Standards gehört der vorweihnachtliche Auftritt mit einem Kollegen als „Bernd und Bernie“ im Nörgelbuff. Vor Jahrzehnten war er Gitarrist bei der Rockband „Die Panzerknacker“.

Sängerin Maria Koch hat in ihrem Leben schon einiges an Musik gemacht. Mit „Eat no Fish“ gewann die gebürtige Einbeckerin Ende der 90er-Jahre den bundesweiten Bandwettbewerb „Local Heroes“. Im Jahr 2011 siegte sie mit ihrer neuen Band „Peanut Gallery“ beim Wettbewerb Rock am Kaufpark. Lars Wätzold ist in Göttingen bekannt als Mitglied der Comedy Company.

Diesmal wird er allein als Impro-Schauspieler auf der Bühne stehen – oder sich etwas anderes ausdenken. Für Spontanunterhaltung ist Wätzold immer eine Bank.

Moderiert wird der Abend von Christoph-Mathias Mueller, sonst Chefdirigent des GSO. Auch er konnte schon bei verschiedenen Anlässen seine Bühnenpräsenz als Moderator unter Beweis stellen. Für die künstlerische Leitung des Programm zeichnet Christoph Jess verantwortlich. Er bringt die geballte Erfahrung als künstlerischer Leiter diverser „Pop meets Classic“-Programme in der Lokhalle mit.

Karten gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.
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