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Mit Colt und Sporen über die Tanzfläche

Konzert Mit Colt und Sporen über die Tanzfläche

Erst zum zweiten Mal ist die Band „Slow Horses“, eine über Norddeutschland verteilte Formation mit Sängerin Gaby Schmidt aus Barterode, im Groß Schneer Hof aufgetreten und doch hatte ihr Gastspiel viel von einem Familientreffen. Man kennt sich, man mag sich.

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In der ersten Country-Liga: Christian Schulz, Lutz Lagemann, Gaby Schmidt, Alex Holtzmeyer und Marc Günther Hothan.

Quelle: Peter Heller

Das liegt zum einen im Genre begründet, denn die „Slow Horses“ sind eine Countryband und haben deshalb zumindest in den alten Bundesländern eine eher begrenzte Anzahl an Fans. Zum anderen aber nutzen die Country-Begeisterten die Gelegenheit eines Konzertes, um ihrem Hobby zu frönen: im weiteren Sinne dem Tanzen, im engeren dem Line-Dance. Friedlich teilten sich Paartänzer und jene, die Western-Choreographien folgen, die Fläche im Saal der Gaststätte. 

Die „Slow Horses“ sind nach dem Ausstieg von Tom Dyba mit einem brandneuen Schlagzeuger angereist. Alex Holtzmeyer heißt der aktuelle Drummer, der meint: „Für mich ist das natürlich ein Glücksfall: gute Musiker, gute Menschen, unkompliziert – es passt alles.“ Erst im Dezember hatte der Nienburger einen Anruf von Bassist Christian „Chrille“ Schulz erhalten, im März stand er zum ersten Mal mit den neuen Kollegen auf der Bühne. 

Im Groß Schneer Hof zeigten die „Slow Horses“, warum sie zu den gefragtesten Countrybands in Deutschland gehören. Ihr Mix aus schnellen Stücken, Rock ’n’ Roll und Balladen, ungewöhnlich viele davon selbst geschrieben, lässt sich zu einer partytauglichen Dramaturgie zusammenstellen. 

Hochkarätige Musiker

Alle Bandmitglieder sind erfahrene und hochkarätige Musiker, deren Spiel man anhört, dass sie auch deutlich schwierigere Genres bewältigen. Und mit Gaby Schmidt steht eine charismatische Sängerin an der Bühnenfront. So gestaltete sich der Abend mit dem tanzfreudigen Publikum sehr unterhaltsam – auch wegen einiger Westernhelden, die stilecht bis hin zu Colt und Sporen gekommen waren.

                                                                                                                Von Peter Krüger-Lenz

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