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Mit speziellem Gemisch aus Kompost und Unterboden sollen Pflanzen sprießen

Leinetaler Erden Mit speziellem Gemisch aus Kompost und Unterboden sollen Pflanzen sprießen

Geranien und Petunien können noch so gut sein – wenn die Erde nichts taugt, gedeiht die beste Pflanze nicht. Das wissen die Gärtner. Was sie noch nicht wissen können: Es gibt eine Blumenerde aus der Region, die „Leinetaler Erden“.

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Natursteine kann man in Parensen kaufen – große, kleine, leichte, schwere. Auch Sand vertreibt die Dispo GmbH, für Tennisplätze zum Beispiel. Dafür sind die Parenser überregional bekannt. Das jüngste Produkt der Südniedersachsen jedoch soll vor allem regionale Kunden überzeugen. In Parensen werden ab sofort Garten-, Blumen- und Kübelpflanzerden gemischt und als „Leinetaler Erden“ vermarktet.
Aus 50 Prozent Grünkompost, geliefert vom Landkreis Göttingen, besteht das neue Produkt. Weitere 50 Prozent gewinne man aus Rosdorfer Unterböden (unter der Mutterbodenschicht mit wenig Unkrautsamen), erklärt Alexandra Köhler. Die Gartenbau-Ingenieurin, die bis zur Geburt ihres Kindes Leiterin des Obi-Garten-Centers war, ist bei der Dispo zuständig für das neue Produkt. Eine „sehr hochwertige Blumenerde“, schwärmt die 32-Jährige und weist auf die Kooperation mit der Neu-Eichenberger Firma Humus & Erden Kontor hin, die die Rezepturen liefert. Dort prüfe man im Labor auch jede Charge, jeden Rohstoff – vor und nach der Mischung. „Damit garantieren wir gleichbleibende Qualität“, erklärt Köhler den großen Aufwand. Erden und Mulche aus dem Leinetal gibt es in der Dispo-Zentrale in der Hauptstraße sowie an den Kompostanlagen des Kreises in Dransfeld, Breitenberg und Deiderode. Köhler will jedoch weitere Verkaufsstellen akquirieren. Mit Baumärkten sei man im Gespräch.

Beim „Northeimer Frühlingserwachen“ am Sonntag will Landrat Michael Wickmann den ersten Sack „Leinetaler Erden“ verkaufen.

Hanne-Dore Schumacher

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