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28. Open Air im KWP am 18. und 19. August

Festivalfieber 28. Open Air im KWP am 18. und 19. August

Das 28. Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm Park, kurz KWP genannt, geht am 18. und 19. August über die Bühne im Göttinger Wald. Am Donnerstag stellte der Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen als Veranstalter dort das Programm vor.

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Kabarett im Maschinenraum

Gab eine Kostprobe ihrer beachltichen Sangeskunst: Teresa Bergman
 

Quelle: Jörg Linnhoff

Göttingen.  Das 28. Open Air Festival im Kaiser-Wilhelm Park, kurz KWP genannt, geht am 18. und 19. August über die Bühne im Göttinger Wald. Am Donnerstag stellte der Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen als Veranstalter dort das Programm vor.

Ursprünglich in der alten Konzert-Muschel geplant, die die Keimzelle des Festivals ist, wurde wegen schlechter Wetterprognose die Pressekonferenz ins benachbarte Tennisheim verlegt. Dort werden während des Festivals auch die Headliner untergebracht, erklärte Margot Blotevogel vom Fachdienst Kultur.

Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) bezeichnete das Festival als „Event mit Alleinstellungsmerkmal“, das seit 1990 immer wieder spannende Highlights präsentiert.

Blotevogel stellte kurz die teilnehmenden Künstler und Bands vor. Der erste Abend sei nahezu ausverkauft, erläuterte sie, aber für den zweiten Abend gebe es noch genügend Karten. Die Wetterprognose sei positiv und für Besucher, die nicht die ganze Zeit stehen wollen, stehen im oberen Bereich 500 überdachte Sitzplätze zur Verfügung.

Buspendeldienst und Festivalpass

Ein kostenloser Bus-Shuttle fährt an beiden Abenden von 18.45 Uhr bis 2 Uhr von der Innenstadt zum Park an der Bismarckstraße im Stadtwald. Eintrittskarten kosten pro Abend 25 Euro oder als Festivalpass 40 Euro. Sie sind erhältlich in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt.

Aus Berlin war die aus Neuseeland stammende Teresa Bergmann angereist, Sie erzählte, dass sie schon früh in ihrer Heimat Mitglied einer „Mädchenpowerband“ war und nun genau dies weiter mache. Und sie freut sich „mega, vor Earth, Wind & Fire zu spielen“. Zum Abschluss gab sie noch zwei Kostproben ihrer Sangeskunst zur akustischen Gitarre.

Eröffnen wird das Festival die Göttinger Band „Tom Schreibers Blume“, Gewinner des Local Heroes Vorentscheids. Das Quartett um den charismatischen Leadsänger und Gitarristen Schreiber spielt Indie-Rock mit deutschsprachigen Texten - „Musik zum Zuhören und Abgehen“, sagte Schreiber bei der Programmvorstellung.

Weiteres Lokalkolorit mit knackigen Bläsersätzen verspricht die sechsköpfige Göttinger Band Flooot. Auf großer Welle kommt Ihre Mischung aus HipHop, Funk und Pop zu gerappten deutschen Texten, genau die richtige Therapie, um das Publikum in Stimmung zu bringen.

Der Headliner des ersten Abends ist der deutsche Singer-Songwriter Max Giesinger, der im Rahmen seiner „Der Junge, der rennt“-Sommer-Tour im Göttinger Wald sein Gastspiel gibt. Seine Single „Wenn sie tanzt“ ist zum Megahit geworden.

Mit mehrstimmigem Gesang, fetziger Trompete und Posaune, melodischem Punkrock, Ska sowie spanischem Rap sind die sechs jungen Musiker von „Naked SuperHero“ aus München ein ganz heißer Tipp zum Tanzen und Abfeiern zum Abschluss des Freitagabends.

Den zweiten Abend eröffnet mit „Jungfrau Männlich Deluxe“ die Gewinnerband von „Rock am Kaufpark“. Das Worbiser Trio kommt mit Alternative Punk-Rock, eingängigen Melodien, Mit-Sing-Stellen, deutschen Texten und einer Nasenflöte.

Tausendmal berührt! heißt die gefeierte Musikshow, die im Moment mit großem Erfolg im Jungen Theater läuft. Die Schauspieler singen Ausschnitte aus der Revue um den musikalischen Aufbruch und Protest aus 50 Jahren deutschsprachiger Rock- und Popmusik.

Mit wandlungsfähiger Stimme und unbändiger Energie wartet die in Berlin lebende Neuseeländerin Teresa Bergmann auf. Mit ihrer teils frisch zusammengestellten Band groovt sie durch ihre ganz eigene musikalische Welt.

Als absoluter Headliner des zweiten Abends wird dann zum Abschluss des Festivals die dreizehnköpfige legendäre Soul-Funk Bigband „Earth, Wind & Fire Experience“ um Gründungsmitglied Al Mc Kay dem Publikum mit Funk aus den 70gern einheizen.

Von Jörg Linnhoff

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