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"Musikstadt Göttingen"

Drei Institutionen, ein Abonnement "Musikstadt Göttingen"

Das Deutsche Theater (DT), das Göttinger Symphonie-Orchester (GSO) und Händel-Festspiele  arbeiten schon zusammen. Das wollen sie  jetzt deutlich zeigen: Unter dem Titel „Musikstadt Göttingen“ haben sie für 2017 ein Abonnement zusammengestellt: drei GSO-Konzerte, zwei DT-Musikproduktionen und die Händel-Operninszenierung.

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v.l.: Erich Sidler und Sandra Hinz (DT), Karolin Loh (GSO) und Tobias Wolff (Händelfestspiele)

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Wir alle beurteilen und interpretieren Musik aus unterschiedlichen Perspektiven“, sagte DT-Intendant Erich Sidler über die Protagonisten von „Musikstadt Göttingen“. Alle seien auf ihrem Gebiet Spezialisten. Zwei musikalische Produktionen des Theaters zählen zu dem neuen Abo. Zum einen das Singspiel „Im Weißen Rössel“, das humoristisch mit deutsch-österreichischen Klischees spielt. Zum anderen „Shockheaded Peter“, ein eher groteskes Musical nach dem Kinderbuch „Struwwelpeter“ mit Musik von den Tiger Lillies. Sidler: „Wir wollen das Abo bereichern durch musikalisches Theater.“ Denn: „Musikalisches Schauspiel ist eine Schiene, die wir sehr lustvoll bespielen“, sagt Sidler.

Das GSO steuert drei Konzerte unter dem bereits erprobten Motto „kulturelle Begegnungen“ bei. Das gehe es um Musikkulturen aus verschiedenen Perspektiven, sagte GSO-Verwaltungsdirektorin Karolin Loh. Dabei sollen Musiker mit dem GSO zusammen auftreten, die traditionelle Musikinstrumente anderer Kulturen spielen. Oder das GSO spielt Werke von Komponisten anderer Kulturkreise oder jener, die Klänge anderer Kulturkreise in ihren Kompositionen verarbeitet haben. Beim ersten GSO-Konzert soll es um die Einwanderungsgeschichte der USA gehen mit Musik von Blues bis zu Bernstein, so Loh. Großbritannien steht im Fokus des zweiten Abends, Zentralasien dann beim letzten der Reihe. „Das ist für uns in vielerlei Hinsicht ein Experiment“, sagte Loh.

Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele, bietet eine Vorstellung der Händel-Opernproduktion „Lotario“, die im Zentrum des Festivals 2017 stehen wird.Mehr Informationen könne er allerdings jetzt noch nicht geben, denn die sollen erst im Januar veröffentlicht werden, erklärte Wolff. Immerhin: Der Vorverkauf für diese Vorstellung startet schon jetzt, für die Händelfestspiele erst 2017.

„Wir wollten ein Zeichen setzen“, erklärte Sidler. Die Aktion habe „großen Symbolwert“. Für 2017 ist das Abo als Testlauf geplant. Dabei gehe es eher um Imagegewinn als um kommerziellen Erfolg, sagte Wolff. Der komme erst, „wenn die Leute uns die Bude einrennen“.

Das Abonnement:

Das Abonnement „Musikstadt Göttingen startet im Januar 2017. Es umfasst sechs Vorstellungen, drei Konzerte des Göttinger Symphonie-Orchesters, zwei des Deutschen Theaters (DT) und die Oper „Lotario“, der Internationalen Händel-Festspiele. Alle Programme sind an Sonntagen angesetzt, monatlich eine. Sie beginnen immer um 17 Uhr im Großen Haus des Deutschen Theaters. Der Vorverkauf startet am Freitag, 17. Juni, an der DT-Kasse, Theaterplatz 11. Drei Preiskategorien sind im Angebot, Ermäßigungen sind möglich. Gebucht werden immer die gleiche Kategorie und der gleiche Platz.

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