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Erfrischend und leicht anarchisch

NDR2-Soundcheck-Festival: The Strumbellas in Göttingen Erfrischend und leicht anarchisch

Der erste Live-Act am zweiten Konzertabend auf der Citystage beim NDR2-Soundcheck-Festival – kostenlos und draußen auf dem Albaniplatz – sind am Freitag The Strumbellas. Die sechsköpfige Band aus Kanada begeistert das Publikum mit seinen hymnischen Folk-Pop-Ohrwürmern.

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Die Strumbellas auf der Citystage

Quelle: CM

Heute Göttingen, ab nächster Woche auf US-Tour. In ihrer Heimat Kanada haben The Strumbellas euphorische Kritiken und zahlreiche Auszeichnungen eingefahren. Jetzt ist das 2008 gegründete Sextett dabei, die Welt erobern zu wollen. Mit ihrem aktuellen Album „Hope“ und ihrem Song „Spirits“, der auf YouTube fast sieben Millionen Klicks zählt, sind die „Bellas“, die ihren Sound schlicht „Folk Popgrass“ nennen, mit überzeugenden Argumenten unterwegs. 

​Gestern in Toronto gestartet, macht sich die sechsköpfige, schwer sympathisch-entspannte Folk-Pop-Band um Sänger, Songwriter und Gitarrist Simon Ward auf der Citystage daran, das Göttinger Publikum zu erobern – mit ihrer Musik und mächtig zum Scherzen aufgelegt. 

​Erfrischend, beschwingt, leicht anarchisch, mal bluesig, mal poppig reißt die folkige Ohrwurm-Musik der Strumbellas mit ihren Schleifen-Refrains einfach mit. Wards heiser hohe Stimme klingt zumeist, als ob er sich die einsamste Seele der Welt aus dem Leib singen würde. Gleich darauf ist Partystimmung angesagt. Und beim Hit „Spirits“ ist kein Halten mehr. Das Publikum erklatscht sich hartnäckig eine Zugabe. Ein tolles Konzert.

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