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Neonschwarz zu Gast in der Göttinger Musa

Rap aus Hamburg Neonschwarz zu Gast in der Göttinger Musa

Schwarze Bühne, schwarze Outfits, auf dem DJ-Pult thront eine einsame Ananas. Die Rap-Band Neonschwarz hat viele Tanzwillige in die Musa gelockt, wo sie Songs aus Album „Fliegende Fische“ präsentierte. Mal mehr, mal weniger politisch, aber immer mit kreativen Texten.

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Die Rap-Band Neonschwarz hat viele Tanzwillige in die Musa gelockt, wo sie Songs aus Album „Fliegende Fische“ präsentierte.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Johnny Mauser, Marie Curry, Captain Gips und der DJ Spion Y hielten das gut gelaunte Publikum in Bewegung.

Am meisten Zuspruch erntet die Hamburger Band mit „2014“, einem Lied, in dem sie Flüchtlinge willkommen heißt. Sie rappen gegen „rassistische Idioten“ und „homophobe Vollidioten“, thematisieren Hausbesetzung und verpacken das Gefühl von Freiheit in die Metapher eines fliegenden Fischs.

Mit orangen Sturmmasken auf den Köpfen kündigen sie die „Durchdrehtime“ an, und vor der Bühne fangen die Leute an zu pogen, sodass es manch einem schon zu wild und durchgedreht wird. Mit ihren pfiffigen Texten und Marie Curry, die mit ihrer dunklen Stimme die Songs und die eher männerdominierte Rapszene bereichert, ist Neonschwarz eine hörenswerte Indie-Band.

Von Jorid Engler

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