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Jungen Talenten eine Bühne bieten

Neues Format „Milchbar“ im Nörgelbuff Jungen Talenten eine Bühne bieten

Rund 15 junge Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten haben an der Auftaktveranstaltung der „Milchbar“ im Nörgelbuff teilgenommen. Das neue Format, das von Sängerin Christiane Eiben initiiert wurde, soll Kindern und Jugendlichen eine professionelle Auftrittsmöglichkeit bieten.

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Es ist erfrischend mitzuerleben, mit welcher Energie und Leichtigkeit die jungen Leute auf der Bühne stehen.

Quelle: MAH

Göttingen. Der Nörgelbuff ist gut gefüllt, als Christiane Eiben die Bühne betritt, um die ersten Nachwuchstalente anzukündigen. „Wer Musik macht, möchte irgendwann auch mal auf der Bühne stehen“, sagt Eiben bei der Begrüßung. Deshalb freue sie sich sehr, dass der Nörgelbuff Sängerinnen und Sängern, die teilweise noch nie auf einer Bühne gestanden haben, eine Plattform biete. Das Publikum könne sich auf „Musiker in ungewöhnlichen Konstellationen“ freuen.

Im Rahmen der „Milchbar“ musizierten teilweise Menschen miteinander, die sich noch nie zuvor gesehen hätten. „Das ist sehr spannend“, so Eiben. Und sie sollte Recht behalten: Die Spannung unter den Jugendlichen ist förmlich zu spüren, ehe sie auf die Bühne gehen dürfen. Doch die Anspannung fällt schnell ab, als sie einzeln oder im Chor, begleitet von Keyboard, Percussion oder Gitarre, Lieder ganz unterschiedlicher Genres interpretieren.

Es ist erfrischend mitzuerleben, mit welcher Energie und Leichtigkeit die jungen Leute auf der Bühne stehen. Mal sind es Ricardo und Anna, die das Publikum mit einem Medley zum Klatschen und Mitsummen animieren, mal Melanie und Karina, die mit „Against all odds“ von Phil Collins für Gänsehaut sorgen. Einige Jugendliche verfügen über Bühnenerfahrung – sei es im Rahmen einer Teilnahme am „Theovision Song Contest“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums oder durch das Musizieren in Schülerbands.

Andere hingegen stehen noch ein wenig schüchtern auf der Bühne im „Buff“, um dann eindrucksvoll zu zeigen, dass jede Stimme und jedes Instrument hörenswert sind. Haben die Nachwuchstalente mal einen Texthänger, hilft Eiben vor der Bühne nach – sie steht immer in Reichweite. „Wir lassen die Teilnehmer der ‚Milchbar‘ nicht alleine“, sagt die erfahrene Sängerin. Musikalische Unterstützung kommt zudem von Musikerkollege Christoph Jess. Genau dieser geschützte und dennoch öffentliche Rahmen ist es, der die „Milchbar“ zum Erfolgskonzept macht.

Im Finale des Abends stehen dann alle gemeinsam auf der Bühne, um Sarahs Version von Gloria Gaynors „I will survive“ zu begleiten – sehr zur Freude des Publikums, das sich mit einem tosenden Applaus und „Zugabe“-Rufen bedankt. Der Wunsch wird umgehend erfüllt – mit Stevie Wonders „I wish“, in dem es übersetzt heißt: „Ich wünschte, diese Tage könnten noch einmal wiederkommen“ – dieser Wunsch wird sicher erfüllt, denn die „Milchbar“ soll regelmäßig im Nörgelbuff stattfinden. Wer mitmachen möchte, kann sich an Christiane Eiben wenden. Gesucht werden junge Leute bis 16 Jahre, die singen oder musizieren. „Aber wer gut jonglieren kann oder als Moderator durch den Abend führen möchte, ist ebenso willkommen“, sagt die Initiatorin. Kontakt: 0173 / 712 0923.

Von Maren Iben

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