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Niedersachsen ruft zum Tag der niedersächsischen Hausmusik auf

Wohnzimmerkonzerte Niedersachsen ruft zum Tag der niedersächsischen Hausmusik auf

Hausmusik. Klingt irgendwie nach Opa am Akkordeon und Mama am Klavier. Und alle singen so schön die Lieder, die die Kinder eigentlich gar nicht mehr kennen. Dass das aber nicht so sein muss, beweist die Kampagne Heimvorteil der Gesellschaft Musikland Niedersachsen.

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Im Fußgängerzonen-Wohnzimmer: Philipp Artmann unterstützt den Aufruf zum Tag der niedersächsischen Hausmusik.

Quelle: Vetter

Göttingen. Die Organisatoren verlegen das Wohnzimmer mit Sesseln, Tisch und allem drumherum in die Fußgängerzonen verschiedener Städte des Bundeslandes, lassen dort lokale Musiker auftreten und machen so auf den Tag der niedersächsischen Hausmusik am 22. November aufmerksam. Auch in Göttingen.

Philipp Artmann kommt eigentlich aus Recklinghausen im Ruhrgebiet. Nun studiert er in Göttingen im dritten Semester Forstwissenschaften und hat seine Leidenschaft mit in die Universitätsstadt gebracht. Artmann macht Musik. Deutschsprachigen Reggae und Akustikgitarren-Pop. Das Projekt Heimvorteil findet er klasse. „Hausmusik ist super“, sagt er und präsentiert den stehenbleibenden Passanten bei der Veranstaltung seine Musik.

Hausmusik vom alten Image befreien

Mit der Kampagne „wollen wir euch inspirieren“, meint Ulrike Eberle. Die Volontärin bei Musikland Niedersachsen, das unter anderem von der Stiftung Niedersachsen finanziert wird, erklärt das Projekt: „Wir wollen zeigen, wie viel Musik im Land vorhanden ist und die Hausmusik vom alten Image befreien“.

Sie organisieren den Tag der Hausmusik nicht, sondern rufen dazu auf und unterstützen. Möglichst viele Niedersachsen sollen ihre Türen für selbstgemachte Musik öffnen und Konzerte in ihren Wohnzimmern organisieren. Was dabei passiert, entscheiden die Eigentümer der Wohnungen. Musikland Niedersachsen präsentiert online eine Karte mit den Veranstaltungsorten und vernetzt Musiker und Veranstalter.

Etwa vier Stunden steht das Wohnzimmer in der Fußgängerzone. Neben Artmann treten andere Musiker auf, und es gibt weiteres Programm. So vielseitig, wie Hausmusik eben sein kann.

Mehr Informationen unter musikland-niedersachsen.de

Von Friedrich Schmidt

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