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Dynamisch und tanzbar

Konzert von Nils Landgren Dynamisch und tanzbar

Nils Landgren hatte großen Spaß auf der Bühne im Kulturzelt in Kassel. „Ich mag das Zelt“, rief er den Zuschauern zu, die zur Eröffnung der Saison in die Fuldaaue gekommen waren. Anders als in den Vorjahren war das Auftaktkonzert unbestuhlt geblieben, das Publikum konnte mit Landgren und seiner Funk Unit fröhlich tanzen.

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Publikumsflüsterer: der Posaunist Nils Landgren im Kulturzelt.

Quelle: pek

Kassel. Posaunist Landgren ist ein gern gesehener Gast im Kulturzelt an der Drahtbrücke. Als langjährigen Wegbegleiter schätzen ihn die Kulturzelt-Organisatoren: „Wie kaum ein anderer Musiker war und ist Nils inspirierend für unseren Blick auf Musik.“ Und Landgren ist nicht nur inspirierend, er verbreitet auch gute Laune. Der Mann mit dem charakteristischen roten Instrument, auf dem in großen Lettern der Name des Herstellers prangt, plaudert gerne mit dem Publikum und erzählt kleine Geschichten.

Mitreißende Musik

Doch vor allem macht er mitreißende Musik. Vor Jahren schon hat er den Jazz mit Funk, Soul und einem bisschen Rock vereinigt. Die Mischung ist sehr dynamisch und vor allem tanzbar. Druck macht Landgren mit seiner Posaune, doch er lässt auch seinen Musikerkollegen viel Raum für ausgiebige Soli und hält sich dabei unaufdringlich im Hintergrund. Magnum Coltrane Price (Bass), Robert Ikiz (Schlagzeug), Jonas Wall (Saxofon), Andy Pfeiler (Gitarre) und Petter Bergander (Keyboard) sind eine perfekt aufeinander eingespielte Funk-Einheit, tolle Solisten und ein verlässliches Team.

Gegen Ende dann bastelte sich Landgren aus dem Publikum einen gemischten Chor, mit dem er sang. Auch die, wie Landgren bemerkte, vor allem in weißen Hemden und schicken Kleidern gekommenen Gäste des Sponsors Wintershall hielten sich kaum zurück.

Erinnerungen an wilde Zeiten in den Diskotheken der Stadt

Seine Version des Hits „I will survive“, den Gloria Gaynor Ende der 1970-er-Jahre gesungen hatte, erinnerte viele Besucher an ihre wilde Zeit in den Diskotheken der Stadt. Und am Ende hatten Landgren und seine Kollegen das umgesetzt, was sie früher am Abend programmatisch gesungen hatten: „I wanna funk the world tonight.“ In der Kasseler Kulturzelt-Welt hat das einwandfrei funktioniert.

Mehr Kultur im Zelt

30 Konzerte stehen noch bis zum Abschluss der Kulturzelt-Saison am Sonntag, 21. August, auf dem Programm in dem temporären Bau in der Fuldaaue an der Drahtbrücke in Kassel.

Die nächsten Konzerte:

Dienstag, 12, Juli: Glen Hansard (Irland).

Mittwoch, 13. Juli: Cat Power (USA).

Donnerstag, 14. Juli: Josè James (USA).

Freitag, 15. Juli: Keb’ Mo’ (USA).

Sonnabend, 16. Juli: Sophie Hunger (Schweiz).

Mittwoch, 20. Juli: Calexico (USA).

Donnerstag, 21. Juli: Glasperlenspiel (Deutschland).

Freitag, 22. Juli: Jesper Munk (Deutschland).

Sonnabend, 23. Juli: Nneka (Nigeria).

Sonntag, 24. Juli: Sunset Sons (Großbritannien/Australien).

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