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Orient und Okzident

Konzert Orient und Okzident

Von den Klängen des Orient wie des Okzident lassen sich die fünf Musiker der Gruppe „Lux“ inspirieren. Dass das Pendel gen Osten schwenkt, macht schon der Name deutlich, der als Anlehnung an das lateinische Zitat „Ex oriente lux (Aus dem Osten kommt das Licht)“ bezieht. 

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Saxophonist: Peter Kalkowski.

Quelle: Pförtner

Ihre musikalische Interpretation der Lichtquelle stellte die Band am Donnerstag bei einem Konzert im Göttinger Apex vor.

In ihrer Besetzung zeigen sie Anklänge an den westlichen Jazz: Bass, Percussion und Saxophon sind die tragenden Elemente. Die Doppelbesetzung von Bass und Percussion spiegelt die Mischung der Kulturen. Ray Kaczynski und Uwe Fink spielen neben westlichem Schlagzeug auch Trommeln und Percussion-Instrumente, die zur arabischen Rhythmik gehören. Der Kontrabass, gezupft und gestrichen von Peter Krug, sowie Barbara Finkes E-Bass bilden Gegenpole, die gemeinsam ausgespielt und verwoben werden. 

Fantasievolle Mischung

Diese Paarungen sorgen für eine sehr dichte, an einigen Stellen etwas zu volle Basis der Stücke. Peter Kalkowski umspielt die musikalischen Kerne auf seinem Saxophon mit ideenreiche und ansprechende Melodien, die neben typisch arabischen Skalen auch die Improvisationsfreiheiten des Jazz nutzen. Die Mischung musikalischer Elemente ergibt eine stark orientalisch angehauchte Wohlfühlmusik, mal ruhig und fließend, mal fast schon rockig. Die Bühnenausstattung mit Teppichen, Wandbehang und durchbrochener Lampe macht das entspannte, rauchgeschwängerte Bild vom Orient – ein wenig klischeehaft – für diesen Abend komplett.

Von Isabel Trzeciok

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