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Osang und der DDR-Rock beim Literaturherbst in Göttingen

Literaturherbst Osang und der DDR-Rock beim Literaturherbst in Göttingen

Alexander Osang ist ein weitgereister Mann. Der 1960 geborene Schriftsteller studierte Journalistik in Leipzig, war nach der Wende Chefreporter der Berliner Zeitung und später arbeitete er als Spiegel-Korrespondent in New York. Und irgendwie ist er auch ein Kind des Ostens. Seine Texte handeln immer wieder von der Teilung der Deutschlands und der Vereinigung, auch sein neuer Roman „Comeback“.

Göttingen. Osang schaut auf die fiktive Band „Die Steine“, die vor der Wende zu den erfolgreichen Gruppen der DDR zählte und nach dem Mauerfall einen Neuanfang wählt. Der Autor schildert das, was die Bandmitglieder umtreibt. Die charismatische Sängerin beispielsweise lotet nach der Auflösung der Steine in New York eine mögliche musikalische Zukunft aus, der Manager will die Musiker – wieder einmal – zusammenbringen.

Er ist ihr größter Fan. Um Liebe dreht sich das Leben, um jene Liebe, die manchmal seltsame Wege wählt. Bemerkenswert ist, dass Osang fließende Übergänge schafft, um von einem Protagonisten zum nächsten zu wechseln. Erst gewöhnungsbedürftig, dann mitreißend.

Alexander Osang: „Comeback“, S. Fischer, 288 Seiten, 19,99 Euro.

Der Autor stellt sein Buch beim Literaturherbst am Sonnabend, 10. Oktober, um 19 Uhr im Grenzlandmuseum in Teistungen vor.

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