Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Peter Christoph Scholz spielt am JT in Göttingen

Tageblatt-Serie "Unsere Schauspieler" Peter Christoph Scholz spielt am JT in Göttingen

Zwei Theaterhäuser stehen in Göttingen. Dazu kommen professionell arbeitende freie Theater und ein studentisches. Eine Tageblatt-Serie stellt die Schauspieler vor. Heute: Peter Christoph Scholz vom Jungen Theater in Göttingen.

Voriger Artikel
Gisela Hyllus – eine Werkschau in der Alten Feuerwache
Nächster Artikel
ThOP-Gastspiel: Ben Everding mit „Best of Mühle“ im Göttinger [dots]

Peter Christoph Scholz ist Schauspieler am Jungen Theater in Göttingen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Er erst ein paar Wochen in Göttingen. Wie ist es hier? „Sehr schön“. Ein offenes Willkommen spüre er hier überall. Für Peter Christoph Scholz ist es die erste Spielzeit am Jungen Theater, gerade hat er bei „Katz und Maus“ seine Premiere gehabt.

Scholz ist in Potsdam geboren und aufgewachsen, studiert hat er an der Theaterakademie Vorpommern. Dort steht unter anderem für alle Studenten Fechten auf dem Lehrplan. Spaß oder Nerv? „Das muss für die Bühne vor allem gut aussehen und man darf sich nicht verletzten.“ Ein diffiziles Unterfangen macht aber unheimlich Spaß. kommt vom Stadttheater Pforzheim, einem Drei-Sparten-Haus. Drei Jahre arbeitet er dort direkt nach der Ausbildung an der Theaterakademie Vorpommern.

Scholz spielt drei Instrumente: Violine, Schlagzeug und Klavier. Die Violine ist ihm darunter die liebste. „Die höre ich auch am liebsten“, erklärt er. Musiker werden statt Schauspieler war für den jungen Potsdamer nie ein Thema. Das solle besser Hobby bleiben. Als Beruf könne er sich das nur schwer vorstellen: sich mit der eigenen Musik durchzusetzen sei verdammt schwer und in einem Orchester gebe es für den Musiker keine freie Entscheidung. Und er erzähle auch viel lieber Geschichten. Schauspieler sei die richtige Wahl für ihn. Da könne man auch mehr berühren.

„Immer sehr nervös“, so fühle er sich vor einer Premiere. „Ich quatsch den Text vor mich hin und denke, das kann gar nicht funktionieren.“ Mit geschlossenen Augen drücke er dann die einzelnen Finger gegeneinander, um sich zu konzentrieren und beruhigen.

Ein Vorbild habe er eigentlich nicht. Aber so gefragt, fällt ihm Meryl Streep ein. „Die hat eine tolle Art zu spielen“. Ein Mann fällt ihm als Vorbild nicht ein. „Ich glaub, da vergleich ich mich zu sehr. Schaue streng, wie macht der das. Denke. nee, das wird ich anders machen.“ Eine Rolle, die er gern mal spielen würde ber, die fällt ihm ein: den Bal. „Das ist so unglaublich voll mit Energie. Jugendlich, wild!“ Ja das wär was.

Peter Christoph Scholz

Geboren: 1987 in Potsdam

Ausbildung: Theaterakademie Vorpommern

Status: Musikalisch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff