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Plastik von Frank Steuer vor dem Göttinger Primatenzentrum

Stahlkunst enthüllt Plastik von Frank Steuer vor dem Göttinger Primatenzentrum

Drei überlebensgroße Figuren, sie stehen Nase an Nase. Der Göttinger Künstler Frank Steuer hat diese Stahlplastik entworfen – ein Auftrag des Deutsche Primatenzentrums (DPZ) am Kellnerweg. Vor dem neuen Multifunktionsbau wurde das Werk am Montag von Stefan Treue, DPZ-Geschäftsführer Forschung, DPZ-Geschäftsführer Michael Lankeit und dem Künstler selbst enthüllt.

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Drei Enthüller: Lankeit, Treue und Steuer (von links).

Quelle: Heller

Göttingen. Mit dem Gebäude und der davor platzierten Plastik sei der Campus des DPZ „wieder ein bisschen vollständiger“, sagte Lankeit. Er erinnerte daran, dass früher bei öffentlichen Bauten eine Prozentsatz der Bausumme „im Promillebereich“ für Kunst am Bau reserviert war. Eine Regel, die außer Kraft gesetzt ist. Der DPZ-Campus sei aus eigenen Mitteln finanziert, und die Verantwortlichen hätten sich an daran erinnert.

Für die Gestaltung des Kunstwerks sei nach einem Künstler aus der Region gesucht worden. Steuer geriet in den Fokus. Er habe mit seinem Konzept überzeugt, erklärte Lankeit und verwies auf den Titel der Arbeit: „Meet and Talk“, Menschen, die sich treffen, diskutieren und interagieren. Frisch gebaut, frisch enthüllt, kommt gleich das Vergehen ins Spiel, jedenfalls in einem Interpretationsansatz von Lankeit. Die Vergänglichkeit werde symbolisiert durch den Rost auf der Oberfläche der Skulptur, erläuterte er. Lankeit erklärte schließlich „die Verbindung von Wissenschaft und Kunst“ für gelungen.

750 Kilogramm wiegt das Werk, das am Morgen mit einem Kranwagen an seinen Platz gehievt wurde. Mit rund elf Millionen Euro schlagen die Baumaßnahmen zu Buche, was die Plastik kostet, wollte Lankeit nicht verraten. Nur so viel: der Preis liege im Promillebereich der Bausumme.

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