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Poetische Komik, rare Momente

Nachwuchspreis Poetische Komik, rare Momente

Glaubwürdigkeit, Rollenpräsenz und Wandlungsfähigkeit sind unter anderem gefragt, wenn es um den Nachwuchspreis des Fördervereins des Deutschen Theaters geht. Für die Spielzeit 2016/2017 sind am Sonntag Christina Jung und Benedikt Kauff ausgezeichnet worden.

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Göttingen. Jung horche tief in ihre Figuren hinein, so Tina Fibinger in der Begründung der Jury. Dies spüre man besonders in ihrer Darstellung der Mathematikerin Sofja Kowalewskaja. Sie durchdringe ihre Figuren nicht nur gedanklich, sondern auch intuitiv. Sie schaffe rare Theatermomente. „Diese Kraft und das Vermögen sich den Figuren zu nähern und sie zu befragen“, lobt auch DT-Intendant Erich Sidler als herausragend gerade bei einer jungen Schauspielerin.

Kauff verstehe es seine Figuren nachhaltig wirken zu lassen, spiele überzeugend „Themen und Motive, die mehrfach entschlüsselt werden müssen“, so Fibinger. Sidler schätzt an Knauff seine Fähigkeit zu einer feinen, leisen poetischen Komik, seine Fähigkeit, dem Publikum Momente zu geben, in denen es berührt wird und sich verstanden fühlen kann. Dieses Spiel sei ein großes Pfund und er freue sich auf viele weitere Miniaturen dieser Art.

Für die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung kommen die Schauspieler in Frage, die in der laufenden und in der kommenden Spielzeit am DT arbeiten, nicht mehr als vier Jahre Berufserfahrung haben oder für die Göttingen das erste feste Engagement ist.

Jung ist seit der Spielzeit 2016/2017 am Deutschen Theater und stand in dieser Spielzeit unter anderem in „Sofja - Revolution of a Stare Body“, „Im weißen Rössl“ und in „Familiengeschäfte“ auf der Bühne. Kauff spielt seit 2014 am DT, hat mit 15 Stücken ein großes Repertoire, darunter „Der Untertan“, „Terror“ und „Im weißen Rössl“. chb

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