Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„Pop noir“-Sängerin Femme Schmidt über ihre Göttingen-Auftritte

„Ganz besonderer Gig“ „Pop noir“-Sängerin Femme Schmidt über ihre Göttingen-Auftritte

Ein Hund bellt im Hintergrund. Es ist der Vierbeiner von Elisa Schmidt, die gerade in Berlin Mitte mit ihrem Gitarristen probt und eine Pause macht für das Telefoninterview. „Der Vorname Elisa spielt keine Rolle mehr“, wird sie gegen Ende des Telefongesprächs energisch bestätigen.

Voriger Artikel
Plastik von Frank Steuer vor dem Göttinger Primatenzentrum
Nächster Artikel
Neuer Tageblatt-Service: der Kulturnewsletter

Mit viel Selbstbewusstsein auch dem Weg nach Göttingen: Femme Schmidt.

Quelle: EF

Berlin. Mit Erscheinen ihres ersten Albums und Auftritten in den Göttinger Veranstaltungsclubs Nörgelbuff und Musa nannte sie sich noch schlicht Schmidt. Mit erscheinen der zweiten CDs, „Raw“ ist es betitelt,  heißt sie nun Femme Schmidt. Am Donnerstag, 26. Februar, präsentiert die 25-jährige Sängerin ihren Pop noir in der Musa, Hagenweg 2a – wie schon vor zwei Jahren, fast auf den Tag genau.

„Das war ein ganz besonderer Gig für mich“, sagt Schmidt im Rückblick auf das Konzert in der Musa. „Ich bin auf die Bühne gegangen und habe gedacht ,oops‘, wo kommen denn die ganze Leute her.“ Der Saal des soziokulturellen Zentrums war brechend voll an diesem 21. Februar 2013. Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass Schmidt kurz vorher mit Elton John auf Tour gewesen war und seine Konzerte in Stadien eröffnet hatte.

Diesmal wird sie bei allen Konzertabende von Bryan Ferry und bei zweien von Lionel Richie dabei sein. Stadion oder Club? „Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge“, sagt Schmidt. Aufgeregter sei sie in den kleinen Clubs. Aber: „Man ist nackter und kann das Publikum in seine Welt ziehen.“ Auftritte in Stadien seine toll – „vor allem, wenn der Applaus kommt. Solche Auftritte können aber auch sehr anonym sein.“

Sie sei „sehr früh ein emotionsgetriebenes Kind gewesen“, sagt Schmidt. Früh, mit 16 Jahren, ging sie auch auf eine Internat mit musikalischem Schwerpunkt im Süden Londons. „Dort habe ich meine Stimme gefunden.“ Die Initialzündung gab es allerdings beim Live-Auftritt eines großen Kollegen. „Beim Besuch eines Robbie-Williams-Konzerts war ich begeistert von dem Energieaustausch zwischen der Bühne und dem Publikum“, erklärt Schmidt.

Ein Musik-Video aus dem neuen Album läuft auf Youtube. Kill me, heißt das Werk, und Schmidt wirkt darin selbstbewusster als noch vor zwei Jahren. „Das kann ich selbst schlecht beurteilen“, sagt Schmidt. Aber mit dem zweiten Album gehe man ja auf eine Reise, in „Kill me sind alle Emotionen dieser Reise vereint“. Und: „Jetzt frage ich nicht mehr, die Konzertbesucher müssen alle mitkommen.“

Jetzt also startet sie wieder ihre Tour mit dem Konzert in der Göttinger Musa. Ob es wieder ein ganz besonderer Abend wird? „Auf alle Fälle“ sagt Schmidt und klingt dabei sehr überzeugend.

Das Konzert von Femme Schmidt am Donnerstag, 26. Februar, in der Musa, Hagenweg 2a in Göttingen, beginnt um 20 Uhr.

Karten gibt es unter anderem in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Jüdenstraße 13c in Göttingen und Auf der Spiegelbrücke 11.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Milchbar im Nörgelbuff