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Zwei Stunden eiserne Jungfrau

Tribut an Iron Maiden Zwei Stunden eiserne Jungfrau

Iron Maiden verkauften über 90 Millionen Tonträger und spielten in riesigen Hallen. Mit den Songs der Briten hat ihre Cover-Band „Powerslave“ am Freitag immerhin das Exil in Göttingen gefüllt.

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Die Musiker von "Powerslave"

Quelle: R

Die britischen Heavy-Metaler bestritten ihren Durchbruch um 1983/84 mit den Alben „Piece of Mind“ und „Powerslave“. Grund genug um ihnen durch letzteren Namen mit einer Tribute-Band zu huldigen. „Powerslave“ ist als Lied Teil des Programmes und prangt auf T-Shirts und Bannern der Hamburger.
Patriotisch wird da auch die britische Flagge, nicht nur vom Frontsänger Alex, sondern auch vom Publikum geschwenkt. Wie bei echten Metallern zu erwarten, wird geheadbangt und in den ersten Reihen die Luftgitarre gespielt. Im Musikrausch fällt dann kurzzeitig das Schlagzeug der Band auseinander. Das ist aber schnell behoben und die Grölgesänge beim Publikum sitzen – wenn auch nicht selten neben dem Takt.  Alles ohne Keyboard. „Das ist ja auch scheiße“, wie es aus den hinteren Reihen tönt.
„Zwei Stunden im Sinne von Iron Maiden“, betitelte die Band ihren Auftritt am Anfang des Konzertes. Und sie steigen mit den schweren, metallenen Klängen auf zwei Gitarren, einem Bass und den Drums ein um das Publikum in die Welt des Heavy-Metals zu katapultieren.
Die fünfköpfige Band spielt sich einmal durch das Repertoire von Iron Maiden. Darunter sind „You made us“, „We are the Children of the Death“ und „We are wasted“. Die Band mit dem Titel „666“ in roter Beleuchtung holen die Fünf dann endgültig den Teufel auf die Bühne. Dabei wummern die Boxen.
Die eiserne Jungfrau (dt. für Iron Maiden) fasziniert Massen mit ihrer düsteren Welt und den Texten über Tod und die Hölle, am Freitagabend brachten „Powerslave“ diese Welt ins Exil. Das Publikum war dabei nicht beschwert, sondern hat ausgelassen zu den Liedern ihrer Lieblings-Band gefeiert.

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