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Premiere: „Zwerg Nase“ in Northeim

Viel Zeit Premiere: „Zwerg Nase“ in Northeim

Da sitzt er nun, der Herzog. August von Fettleben grummelt vor sich hin. Seine geliebten Pasteten schmecken ihm nicht mehr. Sein Koch ist abgehauen, es war ein Spitzenkoch, auch wenn er ein Zwerg mit Buckel, ohne Hals und einer sehr langen Nase war. „Zwerg Nase“ heißt dieses Märchen, das Wilhelm Hauff bereits 1826 veröffentlichte. Im Theater der Nacht hatte das Stück jetzt Premiere, gespielt von Heiko Brockhausen und einer Reihe zauberhafter Figuren.

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Jakob sucht als Zwerg Nase Liebe und Bestimmung.

Quelle: EF

Northeim. Brockhausen thront als Herzog in einem plüschig-roten Samtsessel. Der ist drehbar und die Bühne, auf der Brockhausen die Geschichte von dem Jungen Jakob erzählt.

Der hilft seiner Mutter auf dem Markt. Eines Tages kommt eine alte Vettel vorbei und bringt den Gemüsestand der Familie durcheinander. Jakob beschimpft sie und wird von ihr in den verunstalteten Zwerg verwandelt. Jakob meint zu träumen, doch tatsächlich muss er sieben Jahre lang für die Hexe schuften.

Erst dann gelingt ihm die Flucht. In der Küche des Herzogs findet er als Koch seine Bestimmung, seine Liebe und das Kräutlein, dass ihm seine frühere Gestalt wieder zurückbringt.

Brockhausen charakterisiert seine Figuren treffend, und er lässt sich viel Zeit bei der Entwicklung des Geschehens, vielleicht ein bisschen zu viel. Nach einer Stunde Spielzeit sagt einer der am Premierenabend rar gesäten jungen Zuschauer treffend: „Eine schöne Geschichte. Nur ein bisschen zu lang.“

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