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Premiere im Deutschen Theater

Komplexe und Zwänge Premiere im Deutschen Theater

Sie begegnen sich täglich und fühlen sich zueinander hingezogen. Blicke wandern. Irgendwann das erste Wort. Die Beziehung nimmt ihren Anfang, findet ihr Ende, flackert auf. Das ist der Plot des Stücks „pas de deux“, das Jonas Lüders im Deutschen Theater inszeniert. Premiere ist Donnerstag, 21. Januar.

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Produktionsteam: Marleen Ilg und Jonas Lüders

Quelle: CR

Göttingen. „Der Mannund die Frau versuchen zusammenzuikommen und schaffen es auch – pro forma“, sagt Lüders. Das Problem? „Sie sind nur bedacht auf ihre Außenwirkung“, erklärt der junge Regisseur. Keiner von beiden gebe etwas preis, niemand wolle den anderen wirklich kennenlernen. Und Dramaturgin Marleen Ilg ergänzt: „Beide sind sehr bemüht darum, einem Bild zu entsprechen.“

In einer Passage lässt Autor Birke die beiden Protagonisten in einer Werbesprache parlieren, sagt Ilg. Als Überhöhung bezeichnet Lüders das Geschehen, doch „man findet sich auch wieder. Man wird sich vielleicht seiner eigenen Komplexe und Zwänge bewusst“.

Bierernst geht dieser Spannungsbogen einer Beziehung übrigens nicht über die Bühne. Schmunzeln ist ausdrücklich erlaubt.

Die Premiere am Donnerstag, 21. Januar, auf der Kellerbühne des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11, beginnt um 20 Uhr. Kartentelefon: 05 51 / 49 69 11.

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