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Projektchor Procant singt Werke von Mozart in der Nikolaikirche

Mit Schwung und Temperament Projektchor Procant singt Werke von Mozart in der Nikolaikirche

Mozart ist ein Publikumsmagnet sondergleichen. Beim Konzert des Chores Procant am Sonnabend in der Nikolaikirche gab es mehr Zuhörer als Stühle: Einige Unentwegte hörten sich die „Vesperae solennes de Confessore“ und die Krönungsmesse im Stehen an.

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Ohne Anspruch auf Perfektion: der Projektchor Procant.

Quelle: Heller

Göttingen. Procant ist ein Projektchor, diesmal waren knapp 50 Sängerinnen und Sänger dabei. „Einen Anspruch auf Perfektion gibt es nicht, aber wir sind durchaus engagiert“ heißt es auf der Homepage des Chores, der bereits seit neun Jahren existiert.

Dieser beschreibt exakt Stärken und Schwächen des Ensembles, das von dem Kirchen- und Schulmusiker Stephan Diedrich geleitet wird.

Die Vokalisten gehen in der Tat mit bemerkenswertem Schwung zur Sache, von Diedrich temperamentvoll und mit viel Gespür für das richtige Tempo angeführt. Dabei bewegen sich ihre Ausdrucksmöglichkeiten in vergleichsweise engerem Rahmen, denn für ein zartes Pianissimo und ein strahlendes Forte fehlt es ihnen offenbar doch ein wenig an professioneller Schulung.

Profis und Musikliebhaber

Dabei singen sie ihren Part (fast durchweg) sicher, wenn auch manchmal die Einsätze klarere Konturen besitzen könnten.

Für den Orchesterpart war das Concertino Göttingen engagiert, ein klein besetztes Kammerorchester aus Profis und Musikliebhabern, das seine Arbeit mit ähnlich großem Engagement wie die Choristen bewältigte. Die vier Gesangssolisten werden von Mozart meist gemeinsam als Quartett eingesetzt.

Darin bewährten sich Janna Ruck, Sabine Birkenfeld, Marvin Munke und Stefan Sauer zuverlässig, wobei der helle Sopran von Janna Ruck besonders strahlend leuchten konnte. Am Ende gab es begeisterten Beifall für Solisten, Chor, Orchester und Dirigent Stefan Diedrich.

Von Michael Schäfer

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