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Rathausrocker im Göttinger Nörgelbuff

Rockklassiker Rathausrocker im Göttinger Nörgelbuff

Die Stones, The Who, Neil Young, Pink Floyd: Rockklassiker coverten die Rathausrocker am Freitagabend im Göttinger Live-Club Nörgelbuff. Einen unterhaltsamen Abend erlebten die wenigen, die trotz Schulferien und des zeitgleichen Turnfestes den Weg in das alte Kellergewölbe gefunden hatten.

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Quelle: mic

Göttingen. Die Stimmung war familiär. Der eine oder andere Rathausmitarbeiter war in die Groner Straße 22 gekommen, um die Kollegen auf der Bühne zu sehen. Ein Fan von Sänger und Schlagzeuger Jens Pflugmacher war eigens aus Hannover angereist. Im Nörgelbuff mit seiner Club-Atmosphäre sind die Rathausrocker – nach langer Pause – zum dritten Mal aufgetreten.

Handvoll Konzerte im Jahr

Seit 1998 gibt es die Band. Die Musiker, die alle noch in anderen Gruppen spielen, sorgten damals im Neuen Rathaus beim Tag der offenen Tür für Unterhaltung. „Wir wollten zeigen, dass wir nicht nur stupide Beamte sind“, betont Sologitarrist Gerd Wardius. Seither üben die Musiker einmal im Monat zusammen. Eine Handvoll Konzerte geben sie im Jahr.

Auftritt

Die Rathausrocker sind am Samstag, 26. November, um 19.30 Uhr auf der Kleinkunstbühne in Geismar zu sehen.

Mit einem Akustikblock begannen sie ihren Auftritt im Nörgelbuff. Zur kleinen Bass-Ukulele, die wie ein Kontrabass klingt, griff Michael Baran. Er ist sonst auch als Trompeter der Showband Blue Birds zu hören, etwa bei der Groner Kirmes. Auf der Kistentrommel Cájon spielte Drummer Pflugmacher.

30 Rock-Klassiker brachte die Band im Laufe des Abends. Bei Americas „A Horse with no name“ sang das schon etwas in die Jahre gekommene Publikum mit. Stücke von den Dire Straits, ZZ Top, Deep Purple oder der Steve Miller Band erklangen. Eindrucksvoll ist, wie die Rathausrocker die Pink-Floyd-Songs „Breathe“, Money“ oder „Time“ vom „Dark side of the Moon“-Album ohne Keyboard spielen. „Einen Keyboarder haben wir uns anfangs sehr gewünscht, aber heute kommen wir auch ohne ihn aus“, meint Achim Sterr (Rhythmusgitarre).

Als Zugabe gab es für das begeistert applaudierende Publikum noch die Rolling-Stones-Hits „I can get no satifaction“ und „You can't always get what you want“. Beim nächsten Konzert sind der Band, die beim Festival im Göttinger Kaiser-Wilhelm-Park – als Vorgruppe von Karat – schon vor 2500 Menschen spielten, mehr Zuhörer zu wünschen.

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