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Robby Ballhause zu Gast im Apex

Göttingen Robby Ballhause zu Gast im Apex

Gitarre, Cajon und eine starke Stimme – mehr braucht Robby Ballhause nicht, um seine Geschichten zum Leben zu erwecken. Unter dem Motto „Sing Me a Story“ hat der Sänger und Songwriter aus „dem größten Dorf Niedersachsens, Hannover“ Lieder aus dem Fundus seiner 30-jährigen Musikerkarriere vorgestellt

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Quelle: CR

Göttingen. In der Ankündigung des Abends heißt es, Ballhause spiele „kummerfreie“ Musik. „Das ist gelogen“, stellt er gleich zu Anfang klar. Er beginnt mit dem Blues „On the Road Again“ und beruhigt sein Publikum: „Damit es nicht ganz so traurig ist, spiele ich es rückwärts. Der Hund kommt zurück, die Frau, das Auto.“ Traurigkeit kommt während des Konzerts nicht auf. Dafür eine entspannte Atmosphäre. Ballhauses Gitarrenspiel klingt wie eine Mischung aus Folk, Bluegrass und Country. Diesen Stil hat der Musiker Greengrass getauft.

 

Seine Texte sind aus dem Leben gegriffen, häufig aus dem eigenen. Seine Mutter habe ihm gesagt, man könne nur eines werden: erwachsen oder Künstler. Davon handelt das Lied „The Fidle and the Guitar Groove“. Die englische Sprache habe er für seine Texte gewählt, weil er früher ein Weltstar hatte werden wollen, sagt Ballhause. „Und jetzt sitze ich hier in Göttingen und muss unheimlich viel quasseln, um zu erklären, wovon meine Lieder handeln“, beschwert sich Ballhause schmunzelnd. Hin und wieder sind seine Einflüsse vom Rock’n’Roll hörbar. Der Sänger stand auch schon auf der anderen Seite des Mischpults und betreute Rock-Bands als Toningenieur auf Konzerten. „Das sind schräge Typen. Von Kopf bis Fuß tätowiert“, beschreibt er seine Bekanntschaften aus dieser Zeit. Jetzt macht er wieder selbst Musik. Dieses Jahr erschien sein Album „Well Wasted Time“, das er in seinem eigenen Tonstudio produziert hat.

 

Von Jorid Engler

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