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Rock’n’Roll aus Dänemark

Thorbjörn Risager & The Black Rock’n’Roll aus Dänemark

Amerikanisches Flair aus Dänemark: Thorbjörn Risager und The Black Tornado haben im Göttinger Liveclub "Exil" Lieder von Jazz bis Blues, von Rock bis Soul gespielt. Die Band aus Kopenhagen konzertiert seit 2010 immer wieder auch in Deutschland und kämpft sich wacker durch die deutschen Liedansagen.

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Amerikanisches Flair aus Dänemark: Thorbjörn Risager.

Quelle: HW

Göttingen. „Bevor wir schließen, brennen wir hier nochmal ein tolles Programm ab“, erklärt Karl Schrader, künstlerischer Leiter des Exils, und freut sich, mit Risager einen „Weltstar“ auf der Bühne zu begrüßen. Etwas scheppernd nimmt das Konzert seinen Anfang. Risagers kraftvolle Stimme wird von den Boxen verzerrt wiedergegeben. Doch nach ein paar Liedern pendelt sich die Technik ein.

Risagers Stimme ist kehlig und rauchig. Sein Gesang wird von einer großen Bandbreite an Instrumenten eingerahmt: Gitarre, Bass, Schlagzeug, E-Piano, Saxofon, Trompete. Besonders am E-Piano wird ordentlich in die Tasten gegriffen. Dem Publikum gefällt es, der Applaus nach einem Klaviersolo ist groß. Schon mehrere Studioalben haben Risager und seine Band veröffentlicht. Dementsprechend umfangreich ist das Repertoire, das sich zwischen Rock’n’Roll, Jazz, Blues, Soul und R’n’B bewegt.

„Schöne Leute und alles ist gut“, fasst Risager die Stimmung im Club zusammen. Jedes Bandmitglied muss eine Ansage auf Deutsch machen. Diese Regel haben sie sich selbst auferlegt. „Ich hab gesagt, wenn wir in diesem Land spielen, müssen wir die Sprache sprechen“, erklärt Risager. Etwas stockend, aber sehr sympathisch hört sich das an, wenn Dänen Deutsch sprechen. Und als „schön“ werden die Konzertbesucher noch öfter bezeichnet. Das freut jeden, auch wenn mit „schön“ vielleicht eher „nett“ gemeint ist.

Stilecht mit Anzug, Krawatte und Hut gibt sich die Band um den Sänger und Gitarristen Risager. Ein schöner Abend, wenn sich ein „Weltstar“ ins Göttinger Exil verirrt und Dänen und Deutsche den amerikanischen Rock und Jazz feiern.

Von Jorid Engler

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